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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Ausbauplanung In Oldenburg: Arbeitsgruppe soll Knoten am Sandweg durchschlagen

23.01.2019

Osternburg Erst Entrüstung, dann aber ein Vorschlag, der endlich zum Durchschlagen des Knotens führen soll: Bei den Planungen für den Sandweg klaffen immer noch große Lücken zwischen den Vorschlägen der Verwaltung und den Vorstellungen vieler Anwohner. Eine Arbeitsgruppe soll es jetzt richten.

Ins Gespräch gebracht hatte diesen Weg am Montagabend im Verkehrsausschuss Sebastian Beer von den Grünen. Statt im Dreieck aus Verwaltung, Politik und Bürgerinitiative (BI) stets in unterschiedlichen Konstellationen zu planen, um dies im Anschluss immer wieder von anderer Seite ablehnen zu lassen, solle man einen gemeinsamen Entwurf erarbeiten.

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Dass dies kein einfaches Unterfangen wird, zeigte die Diskussion davor. Die BI hatte ihre Vorstellungen mit den Parteien diskutiert und die Politik entsprechende Anträge eingereicht. „Darin finden wir uns wieder“, sagte Peter Stutz von der BI. „Wir sind aber bestürzt über die Antworten der Verwaltung.“

Lesen Sie mehr zu den Forderungen der Anwohner

Die hatte die Vorschläge bereits im Vorfeld weitgehend abgelehnt. Wobei die Politik zum Teil Verständnis für die Argumente zeigte. Zum Beispiel, wenn die VWG auf eine Fahrbahnbreite von sechs Metern besteht, um Begegnungsverkehr zwischen Bussen und Lastwagen zu ermöglichen. Die Anwohner wünschen sich eine Beschränkung auf 5,50 Meter.

Dass aber zum Beispiel der Erhalt von rechts vor links an Kreuzungen den Busverkehr so nachhaltig stören solle, wie VWG und Verwaltung argumentieren, konnten weder Christoph Baak (CDU) noch Renke Meerbothe (SPD) nachvollziehen. Auch das Argument von Tiefbauamtsleiter Johann de Buhr, Tempo-30-Piktogramme wolle man auf der Straße nicht auftragen, weil es diese in anderen Straßen auch nicht gebe und man für Autofahrer gleichbleibende Situationen schaffen müsse, wurde teils mit Kopfschütteln bedacht.

Nun soll also eine Arbeitsgruppe aus all dem einen Kompromiss erstellen. „Wir sind vorsichtig optimistisch“, sagte Stutz der NWZ. Es komme allerdings drauf an, wer in der Gruppe die Fäden in der Hand halte. „Denn die Art und Weise, wie die Verwaltung vorgeht, macht uns Sorgen.“ Bis April, so der Beschluss, solle die Arbeitsgruppe benannt werden, dann öffentlich tagen und ihre Ergebnisse protokollieren.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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