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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Verkehr In Osternburg: Am Sandweg läuft noch nicht alles glatt

10.12.2019

Osternburg Gestritten wird über den Ausbau des Sandweges schon seit mehr als fünf Jahren. Um den aktuellen Stand der Auseinandersetzung ging es in der jüngsten Anliegerversammlung, zu der die Bürgerinitiative (BI) Sandweg-Sanierung in den Gemeindesaal „Arche“ am Steenkenweg geladen hatte. Es berichteten deren Sprecher Jürgen Sanders und Peter Stutz – vor vollem Haus.

368 Unterschriften

Sie erinnerten an die durchgesetzte Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, die auch die Anlieger vom Sandweg und der Schulstraße jeweils mehrere 10 000 Euro gekostet hätten. Auch der vom Bürgerverein Osterburg initiierte Besuch des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann am Sandweg im Februar kam zur Sprache. Dem OB wurden damals von der Bürgerinitiative 368 Unterschriften für eine Zwischensanierung des Sandweges und Maßnahmen für eine verträglichere Gestaltung des neuen Baugebietes am Sandweg überreicht.

Einige Wochen später hatte Krogmann den Vorschlag einer Zwischensanierung abgelehnt, weil eine neue Fahrbahndecke bereits nach kurzer Zeit wieder zerstört sein würde. Nur ein Ausbau helfe. Auf den müssten die Bürger aber noch Jahre warten. Erst nach Fertigstellung der Bremer Heerstraße soll frühestens im Jahr 2022 mit dem ersten Bauabschnitt des Sandweges begonnen werden. Das enttäuschte die Bürger, denn für das neue Baugebiet am Sandweg, für das der Rat kürzlich den Weg freigemacht hat, müssen mehrere 10 000 Kubikmeter Moorboden ausgetauscht und mit schweren Lastwagen über den maroden Sandweg transportiert werden, das wird den Straßenzustand weiter verschlechtern.

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Mit Hilfe der Politik konnte die Bürgerinitiative durchsetzen, dass erst mit dem Ausbau des maroderen Teils des Sandweges ab Ostweg bis zum Buswendeplatz begonnen wird. Unstrittig sind eine Rechts-vor-links-Vorfahrtsregelung und rote Markierungen von Kreuzungen und Einmündungen.

Geringe Abschreckung

Das reicht aber der BI nicht. Sie befürchtet, dass der Schwerlastverkehr, für den die neue Straße laut Stadtverwaltung nach den gesetzlichen Vorgaben ausgelegt und zugelassen werden muss, damit nicht genügend abgeschreckt wird. Sie möchte u. a. zusätzlich weitere Fahrbahnverengungen, Schwellen und Tempo-30-Piktogramme. Auf der Anliegerversammlung stießen diese Forderungen auf Zustimmung.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Sebastian Beer, der Gast der Versammlung war, verteidigte den Vorschlag der Stadtverwaltung, die Vorfahrtsregelung regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls wieder aufzuheben, um den VWG-Bussen eine zügigere Durchfahrt zu ermöglichen. Außerdem wies er auf rechtliche Bedenken der Verwaltung gegen Tempo-30-Piktogramme hin. Er halte diese auch nicht für notwendig. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulf Prange sowie der Fraktionsvorsitzende der Linken, Hans-Henning Adler, die ebenfalls zu den Gästen zählten, wollten sich dieser Rechtsinterpretation und Einschätzung nicht anschließen.

Die Bürgerinitiative stellte klar, dass auch sie einen für alle Beteiligten akzeptablen Kompromiss wolle und Verwies auf positive Signale aus mehreren Ratsfraktionen. Zur Vorbereitung der abschließenden Beschlussfassung des Verkehrsausschusses im Februar 2020 sollen weitere Gespräche dazu geführt werden.

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