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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Pro und Contra zum finanziellen Zuschuss

14.10.2020
Betrifft: „Stadt unterstützt Erinnerung“ (NWZ vom 8. Oktober)

Mit Freude hat die Traditionsgemeinschaft JaboG 43 zur Kenntnis genommen, dass der durch OB Jürgen Krogmann vorgeschlagene Zuschuss für die Miete der neuen Räume auf dem Fliegerhorst nunmehr auch die politischen Hürden genommen hat.

Mit Verwunderung wurde allerdings zur Kenntnis genommen, dass nach über 25-jährigem Bestehen des Vereins von Grünen, Linkspartei und sogar der FDP ein Antrag gestellt wurde, wonach „für die Präsentation die Militärgeschichte unter wissenschaftlicher Begleitung kritisch aufzuarbeiten“ sei. Auch die Bemerkung von Frau Rathjen-Damerau (FDP), „damit erst gar kein böser Zungenschlag entsteht“, erweckte Unverständnis und unterstellt unterschwellig, es gäbe etwas zu verbergen. Dem ist nicht so!

Seit Jahren informiert die Traditionsgemeinschaft in ihrer Ausstellung sachlich, transparent und umfangreich über Geschichte der Fliegerhorstes und des ehemaligen darauf stationierten Geschwaders. Im II. Weltkrieg wurden von Oldenburg aus Kampfeinsätze geflogen und in der Zeit des Kalten Krieges flog das Geschwader im Rahmen der gültigen NATO-Doktrin und leistete damit einen Beitrag zur Sicherung des Friedens. Mehrere tausend Besucher haben die Ausstellung besichtigt und fanden sie sehenswert. Nie wurde kritisch hinterfragt! Warum dann erst jetzt und was soll denn hier kritisch aufgearbeitet werden?

Es gibt nichts zu vertuschen! Wir dokumentieren nur einen nicht unwesentlichen Teil der jüngeren Stadtgeschichte und das in Bälde in den neuen Räumlichkeiten.

Helmut Friz, 1. Vorsitzender der Traditionsgemeinschaft JaboG 43 Oldenburg

Fast 13 800 Euro jährlich für die Traditionsgemeinschaft Jagdbombergemeinschaft 43! Also knapp 1150 Euro pro Monat. In gleicher Höhe wäre ein institutioneller Zuschuss für das Oldenburger Friedensbündnis angemessen, auf dass es sich in der Oldenburger City öffentlich wahrnehmbar zeigen und versammeln kann. Mit Präsenzbibliothek und Fachpublikationen, mit Internetzugang, Versammlungsraum und Gesprächsecke. Als Anlaufstelle, als Projektschmiede unter anderem für friedenspädagogische Konzepte und Informationsveranstaltungen. Und auch für eine breit aufgestellte und tiefenwirksame historisch-politische Bildung der Zivilbevölkerung und der Bundeswehrangehörigen.

Damit gelingt die gewünschte Präsentation und kritische Aufarbeitung der Militärgeschichte unter wissenschaftlicher Begleitung sicher noch besser. Und da Oldenburg nun einen hauptamtlichen Citymanager hat, wäre die Gelegenheit günstig, hier hilfreich und professionell bei der Raumbeschaffung zur Seite zu stehen.

Ulrich Hartig, Förderverein internationales Fluchtmuseum Oldenburg

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