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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Bauwerkhalle In Oldenburg: Geht das – Bauwerkverein und inklusives Restaurant?

24.05.2017

Oldenburg „Kreativität und Inklusion schließen sich nicht aus, sondern können sich gegenseitig befruchten.“ So kommentiert Diakonie-Vorstand Thomas Feld die Diskussion über die Zukunft der Bauwerkhalle am Pferdemarkt. Nachdem die Gemeinnützigen Werkstätten ihren konkreten Sanierungsvorschlag vorgelegt hatten, gab es mehrere Reaktionen – auch aus der Politik. Dass Bauwerkverein und inklusives Restaurant in der Halle koexistieren könnten, scheint Freunde zu finden. Nach wie vor nicht geklärt ist, ob der Bauwerkverein den vorderen Hallenteil behält oder die Gemeinnützigen Werkstätten dort ein Restaurant einrichten.

SPD-Ortsverein I

Der SPD-Ortsverein I Stadtmitte, Nord-Donnerschwee spricht sich für ein „Kulturcarrée Pferdemarkt“ in der Mitte der Stadt und in der Mitte der Gesellschaft aus. Dazu zählt, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen in der Mitte der Gesellschaft leben, sich entwickeln und jede Chance gesellschaftlicher, inklusiver Teilhabe erhalten.

Dazu zählt die Stärkung der Bauwerkhalle als Ort kulturellen Lebens, besonders die Einbeziehung der Stirnseite des jetzigen Parkplatzes vor der Halle durch ein neues Gebäude. Davon verspricht man sich Raum für Aktionen und Kultur in jedem Sinne, Gastronomie und Begegnung. „Ein neuer sozialer Knoten im vorderen Bürgerfelde, ein Magnet zur Wiederbelebung der Heiligengeiststraße.“ Da derzeit viel in Bewegung sei, habe man sich zum Verkauf der Halle nicht geäußert.

 Die Grünen

Aus Sicht der Grünen heißt die Lösung: „Gemeinsam!“ Die Fraktion hat mit allen Beteiligten diskutiert und sich einstimmig gegen einen Verkauf der Bauwerkhalle ausgesprochen. Wegen des Mangels an öffentlich nutzbarem Raum verbiete es sich, städtisches Eigentum leichtfertig zu veräußern. Nach Einschätzung der Grünen verbietet sich das ganz besonders bei Liegenschaften, die einzigartig sind oder bereits kulturell genutzt werden. Beides sei bei der Bauwerkhalle der Fall.

Die Fraktion unterstützt die Ideenskizze des Vereins Bauwerkhalle, den vorderen Teil als Kultur-Veranstaltungsort zu nutzen und den hinteren Teil zu erweitern und dort ein inklusives Restaurant einzurichten. Die Grünen begrüßen, dass sich Bauwerkverein und Gemeinnützige Werkstätten zusammengesetzt haben und über gemeinsame Lösungen nachdenken.

BauwerkVerein

Aus Sicht des Bauwerk-Vereins geht durch die komplette Sanierung, die die Gemeinnützigen Werkstätten jetzt vorgelegt haben, die besonderen Charakteristika der denkmalwerten Halle verloren. Dazu zähle vor allem die derzeit offene und sichtbare Dachkonstruktion. Die Zeichnung lässt laut Bauwerkvorsitzendem Dr. Frank-Egon Pantel den Schluss zu, dass Zweigeschossigkeit angestrebt wird. Die mehrmalige Querteilung der Halle beeinflusse den jetzigen Raumwert entscheidend und damit auch das Denkmalschützenswerte an dem Gebäude.

Pantel bewertet den Vorschlag, dass die Stadt die Kaufsumme für die Halle in den Ausbau des hinteren Teils investiert als illusionär, da aus seiner Sicht auf der anderen Seite durch den Verkauf ja das Denkmalwürdige im vorderen Bereich zerstört würde.

Nach Einschätzung Pantels ist die vom Oberbürgermeister genannte siebenstellige Summe für den Erhalt der Halle im jetzigen Zustand zu hoch gegriffen. Dafür würde, so seine Rechnung, der Erlös aus dem Verkauf des hinteren Bereichs reichen.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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