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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Fehlende Flüchtlings-Unterkünfte: Rot/Grün setzt auf Hilfe der Oldenburger Bürger

04.02.2015

Oldenburg Um die Unterbringung von Asylbewerbern in Containern zu verhindern, sollen die Bürger „als Zeichen von Wertschätzung“ mehr Wohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Diese Meinung vertreten SPD und Grüne. In ihrem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag zur nächsten Ratssitzung (Montag, 9. Februar, 18 Uhr, PFL) fordern sie die Verwaltung auf, die Bevölkerung „erneut wegen des Wohnraummangels für Flüchtlinge öffentlich anzusprechen“.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Flüchtlingszahl geht die Stadt davon aus, in diesem Jahr etwa 800 Asylbewerber unterbringen zu müssen (NWZ  berichtete). Da die neue Gemeinschaftsunterkunft auf dem Fliegerhorst nur Platz für 180 Menschen bietet, denkt man im Rathaus über das Aufstellen von Wohn-Containern nach.

Grundsätzlich möchten Politik und Verwaltung die Flüchtlinge dezentral unterbringen. Zu diesem Zweck hat die Verwaltung Wohnungen und Häuser angemietet. In diesen 65 angemieteten Objekten leben aktuell 246 Asylbewerber, darunter befinden sich 51 Kinder und Jugendliche. Regelmäßig appelliert die Verwaltung an private Vermieter, weiteren Wohnraum anzubieten. Daneben ist seit Monaten eine aus vier städtischen Mitarbeitern bestehende Projektgruppe damit beschäftigt, ein „Konzept zur Wohnraumversorgung und Integration von Flüchtlingen in Oldenburg“ zu erarbeiten.

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Nach Ansicht von SPD und Grünen reicht dies alles nicht aus. Die beiden Fraktionen wünschen sich eine klare Kommunikation (u.a. der Rahmenbedingungen für eine Aufnahme von Flüchtlingen). Deutlicher als bisher müssten Ansprechpartner benannt werden. Viele Bürger wüssten nicht, „an wen sie sich wenden können, wenn zum Beispiel ein Zimmer in einer WG frei ist oder eine ganze Wohnung zur Verfügung gestellt werden kann“, heißt es in der Antragsbegründung.

Als erste Maßnahme sollen die Informationen zur Wohnraumsuche an prominenter Stelle im Internetauftritt der Stadt präsentiert werden. Weitere Maßnahmen müsse die Verwaltung schnellstmöglich selbst entwickeln.

Wohnungsangebote jeder Größe erbittet das Sozialamt derzeit per Mail an soziales@stadt-oldenburg.de oder unter Tel. 235-2487.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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