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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Saarländer mit Vorliebe für gutes Essen wird König

01.12.2012

Oldenburg Barocke Erscheinung und Vorliebe für gutes Essen – das allein wären schon optimale Voraussetzungen für das Amt des Oldenburger Kohlkönigs. Noch regiert zwar EU-Kommissar Günther Oettinger, doch dessen Tage sind gezählt.

Ablösen wird ihn beim „56. Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in Berlin am 25. Februar 2013 einer, der bei seiner Sommerreise schon mal im blaukarierten Hemd durchs Watt stapfte und auch bei einer Pinkel nicht die Nase rümpft, sondern herzhaft hineinbeißt. Saarländer können fette Würste vertragen.

Doch was viel mehr bedeutet: Der designierte König steht bei Bundeskanzlerin Angela Merkel hoch im Kurs, zählt er doch erst zum Kabinett, seit sein alerter Vorgänger bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen patzte.

Röttgen musste den Hut nehmen, Peter Altmaier bekommt nach dem Ministersessel nun noch die Krone des Oldenburger Kohlkönigs aufs Haupt. Chapeau für den Mann aus dem Saarland.

Zugegeben, für die Ahnengalerie der Oldenburger Kohlkönige hätte Vorgänger Norbert Röttgen das attraktivere Porträt abgegeben, doch Altmaiers selbstironische, offene Art verspricht amüsantere Thronreden. Auch wenn die handverlesenen Gäste in Berlin beim Essen in der Niedersachsen-Vertretung an den runden Tischen womöglich bei Kerzenlicht essen müssen, um Strom zu sparen und ein Zeichen zu setzen.

Denn Peter Altmaier (54) ist es, der für die Kanzlerin den Balanceakt der Energiewende schaukeln und Ökologie und Ökonomie aussöhnen soll.

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