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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Schallschutz fliegt Bahn um die Ohren

12.12.2015

Oldenburg Die Bahn gerät im Anhörungsverfahren zum Streckenausbau durch Oldenburg in die Defensive. Beim letzten Erörterungstermin für diese Woche am Freitag konnte die Bahn nicht erklären, warum die Werte für den Schallschutz nicht nach dem vorgeschriebenen Verfahren berechnet worden sind.

Bahn-Anwalt Dr. Volker Maaß verteidigte zwar die Werte. Er ließ Fragen nach dem Verfahren der beauftragten Ingenieure aber offen. Die Antwort werde nachgereicht.

Die Bahninitiativen halten einen Planfeststellungsbeschluss auf dieser Datengrundlage für unmöglich und forderten eine neue Planung und Auslegung.

Rückfragen von Moderator Wolfgang Kalz ließen erkennen, dass auch die Landesverkehrsbehörde als Ausrichterin der Anhörung mit der Erläuterung der Bahn zum Schallschutz nicht zufrieden ist.

Gespräche bot die Bahn über ihre Pläne für den Bereich Pferdemarkt an. Der Leiter des städtischen Rechtsamtes, Udo Paetzold, nannte es unbefriedigend, dass die Folge des Zuglärms für Wochen- und andere Märkte nicht betrachtet worden sei. Maaß widersprach. Die Bahn habe Vor- und Nachteile von Lärmschutz abgewogen und ihren Entscheid gegen Lärmschutzwände begründet. Zur gereizten Stimmung trug ein Streit zwischen Paetzold und Landesbehörde über die Herausgabe von Unterlagen bei.

Mehrere Bürger erläuterten, sie lehnten Beeinträchtigungen für Häuser und Grundstücke in der Bauzeit und darüber hinaus ab. Anwalt Dr. Armin Frühauf kritisierte die Folgen von Lärm und Lärmschutzwänden für die Auferstehungskirche, den Friedhof und die Sichtbarkeit des Kirchturms.

Zu einer vertieften inhaltlichen Diskussion kam es nicht. Bürger, deren Eigentum die Bahnpläne berühren, sind zur Anhörung im Januar eingeladen. Wiederholt verwies Maaß auf geltendes Recht. Die öffentliche Anhörung geht am Montag, 14. Dezember, 9 Uhr, in der kleinen Arena weiter.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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