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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Schifffahrtsamt sieht Chancen für Cäcilienbrücke

01.04.2014

Oldenburg Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen sieht keinen Grund, wegen der neuen Vorschläge zum Erhalt der Cäcilienbrücke vom Fahrplan für den Gestaltungswettbewerb abzurücken. Alle Ideen, die eine Sanierung von Teilen der Brücke vorsehen, könnten in dem vorgesehenen Wettbewerb aufgenommen und vollumfänglich berücksichtigt werden, betonte Amtsleiter Torsten Stengel am Montag im Allgemeinen Ausschuss. Stengel war überraschend nach Oldenburg gekommen, um besorgte Ratsmitglieder zu beruhigen. Es bestehe kein Grund zur Eile. Es gebe keine Fristen, die eine sorgfältige Prüfung verhinderten.

Zuvor hatten die Ingenieure Heino Brick und Günter Baak sowie der Architekt Angelis einen Vorschlag präsentiert, der den Erhalt der Brücke vorsieht. Dabei werden Hebe- und Senkfunktion der Brücke aus den Türmen herausgenommen und auf Hydraulikanlagen unter der Straße verlagert (NWZ  berichtete).

Die SPD-Fraktion modifizierte aufgrund von Stengels Ausführungen den vorgelegten Text einer Resolution zum Erhalt der Brücke. Die Forderung, den anstehenden städtebaulichen Wettbewerb für den Ersatz der Cäcilienbrücke zu verschieben, wurde fallengelassen. In der am Montagabend vom Rat einstimmig verabschiedeten Resolution wird aber an das Wasser- und Schifffahrtsamt appelliert, den neuen Vorschlag zum Erhalt der Brücke fair und unvoreingenommen zu prüfen. Darüber hinaus möchte die Politik, dass das WSA den Auslobungstext für den Wettbewerb vor der Veröffentlichung Mitte Mai erst in einer nichtöffentlichen Sitzung im Verwaltungsaussschuss vorstellt.

Das WSA veranstaltet an diesem Freitag (18.30 Uhr im PFL) zusammen mit der Stadt ein Bürgerforum für den Ersatz der Cäcilienbrücke. Dabei sollen Vorschläge von Bürgern für die Gestaltung der Brücke gesammelt werden. Zudem werden mehrere Bürgervertreter gewählt, die als Berater an den Sitzungen für die Wettbewerbsentscheidungen teilnehmen können.

Stadtbaurätin Gabriele Nießen in der Einladung: „Durch das Bürgerforum wird den Wünschen des Rates der Stadt Oldenburg Rechnung getragen, die Bevölkerung frühzeitig einzubinden.“

Auch der Bundestagsabgeordnete Stephan Albani (CDU) begrüßt das Bürgerforum: Es sei erfreulich, dass WSA und Stadt Oldenburg „bei der Realisierung des Neubaus der Cäcilienbrücke neue Wege gehen“, teilte Albani nach einem Gespräch mit Nießen und Stengel mit.

Mit dem Wettbewerbsverfahren in zwei Phasen werde sichergestellt, dass der Prozess transparent sei und Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit der Mitwirkung hätten.

Dem Preisgericht werden nach Angaben von Stadtbaurätin Gabriele Nießen später Brückeningenieure, Statiker sowie Vertreter der Händlerschaft, der Bürgervereine, der Politik und der Verwaltung angehören. „Damit geben wir die Entscheidungshoheit ab“, sagte Torsten Stengel.

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