• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Teilhabe: Schwerbehinderte wählen neuen Beirat

18.10.2016

Oldenburg Menschen mit Behinderungen bestmöglich in der Stadt zu vertreten – dieses Vertrauen wurde Meike Dittmar vor fünf Jahren gleich 70-fach zuteil. Was Sie als so gewähltes Mitglied des Behindertenbeirats daraus gemacht hat? Nun: „Ich würde sagen, wir haben das Vertrauen gerechtfertigt“, sagt sie kurz vorm Ende der Wahlperiode, „natürlich war nicht immer alles so umzusetzen, wie wir es uns gewünscht haben – aber wo wir es konnten, haben wir uns ein- und Argumente vorgebracht.“

Die wurden von Politik und Verwaltung auch zumeist ernst genommen, so sei es zumindest im neunköpfigen Beirat angekommen. Manchmal aber führte die bloße Wertschätzung nicht weit genug, findet Dittmar. Beispielsweise in baulichen Fragen, auch bei der Umstrukturierung des Sozialbereich habe man sich, im wahrsten Sinne, eine verstärkte Teilhabe gewünscht. „Da wurden aus unserer Sicht die Gesprächs- und Beratungsangebote nicht genutzt“, so Dittmar. Kein Grund, sich zu ärgern.

Mehr Einfluss gewünscht

Denn unterm Strich stehe – auch dank flankierender Maßnahmen wie der Inklusionswoche oder auch der AG Inklusion – ein durchaus erfolgreiches Engagement.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Wenn am kommenden Sonntag der neue Behindertenbeirat für die nächsten Jahre gewählt wird, werden sich zwei der neun bisherigen Mitglieder nicht mehr zur Wahl stellen. Dafür werfen aber elf weitere Kandidaten ihren Hut in den Ring, um das Stadtbild zumindest indirekt mitzuprägen und eine Stimme der hiesigen Menschen mit Behinderung zu sein. Und das nicht nur nominell oder ideell, sondern auch ganz praktisch in den städtischen Ausschüssen. Für die neun zu vergebenden Plätze stehen damit zwar 18 Kandidaten bereit – allerdings nur vier Frauen. Eine Briefwahl sei laut Satzung nicht möglich – stattdessen gibt es nur eine Versammlungswahl, und das auch noch am Tag des Stadtmarathons.

Wahl in der VHS

Schon 2011 schien dies den ein oder anderen Wahlberechtigten (Behinderungsgrad mindestens 50, ab 16 Jahre) abzuschrecken: Gerade einmal 154 Menschen fanden sich da ein, also knapp ein Hundertstel aller berechtigten Wähler in Oldenburg. Mit 72 Stimmen erhielt damals Monika Klumpe die meisten, 70 entfielen auf Dittmar.

An diesem Sonntag, 23. Oktober, wird von 15.15 bis 18 Uhr in der Volkshochschule, Karlstraße 25, der nächste Behindertenbeirat gewählt – und das für weitere fünf Jahre.

Marc Geschonke Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2107
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.