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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Ergebnisse: SPD bei Wahl in erster Reihe

14.09.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-09-14T05:17:08Z 280 158

Ergebnisse:
SPD bei Wahl in erster Reihe

Oldenburg Die Entscheidung ist gefallen, die Mitglieder des neuen Stadtrates stehen fest. In 90 von 100 Wahlbezirken wurde die SPD stärkste Kraft. In sechs Bezirken haben die Grünen die Nase vor, in nur vier die CDU. Entsprechend stellt die SPD mit 16 Vertretern die größte Ratsfraktion.

Ein Blick auf die Einzelergebnisse zeigt die Unterschiede bei der Zahl der Stimmen für die Ratsvertreter – mit Blick auf die Ratsarbeit keine unwichtige Größe.

„Stimmenkönigin“ ist CDU-Ratsfrau Esther Niewerth-Baumann. Die 47 Jahre alte Rechtsanwältin aus Ohmstede erhielt 2049 Stimmen. Damit konnte die Tochter des ehemaligen Oberbürgermeisters Heinrich Niewerth ihr Ergebnis von 2011 (1554) sprunghaft steigern.

Niewerth-Baumann hat in der Vergangenheit keinen Hehl aus ihrer kritischen Haltung zu einer Bahntrasse an der Autobahn 29 gemacht. Vor allem in östlichen Bereichen der Stadt trifft die vom Rat einheitlich favorisierte Trassenlösung auf große Skepsis.

Die CDU ist beim Bahn-Thema zerstritten. Fraktionschef Olaf Klaukien hatte die CDU auf einen Kurs festgelegt, der einer Umfahrung offen gegenübersteht. Der Streit bricht immer wieder auf.

Klaukien selbst kam mit 765 Stimmen auf ein vergleichsweise enttäuschendes Ergebnis. Vor fünf Jahren waren es 1066 Stimmen. Allerdings trat der CDU-Fraktionschef nicht im Wahlbereich V (Süd), sondern – nach Umzug – im Bereich 1 (Mitte Nord) an. Vor fünf Jahren habe Peter Blöcker 733 Stimmen erhalten, sagt Klaukien zur Erläuterung und verweist auf die für die CDU schwierige Wählerstruktur in diesem Bereich.

Bei der SPD eine deutliche Verbesserung erzielte Ulf Prange. Der SPD-Landtagsabgeordnete konnte seine Stimmenzahl von 1089 um knapp ein Drittel auf 1373 steigern.

Ebenfalls zulegen konnte Bernd Ellberg, SPD, dessen Stimmenzahl von 1591 auf 1765 wuchs. Germaid Eilers-Dörfler erzielte 1379 Stimmen – vor fünf Jahren waren es 1181. Auch Hans-Henning Adler, Linke, konnte von 829 auf 1096 Stimmen zulegen.

Starke Einbußen verzeichnete Rita Schilling. Die Zahl der Stimmen für die Ratsfrau der Grünen sank von 1443 auf 955. Bei Ursula Burdiek, SPD, verschlechterte sich das sehr gute Ergebnis von 1683 (2011) auf gute 1358 Stimmen. Bei den Grünen steigerte Fraktionssprecher Sebastian Beer mit 787 Stimmen sein Ergebnis von 2011 (736) leicht.

SPD-Fraktionschef Bernd Bischoff erzielte mit 1431 Stimmen im Vergleich zu 2011 (1457) bei dieser Wahl ein konstantes Ergebnis.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag zum Wahlabend unter   www.nwzplay.de 

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