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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Kandidatur: SPD macht Landtagswahl spannend

11.01.2017

Oldenburg Drei Frauen und ein Mann – so unterscheidet sich das Bewerber-Quartett nicht nur auf den ersten Blick. Auch inhaltlich sind die Verbindungen zwischen Angela Holz, Hanna Naber und Nicole Piechotta größer als die mit Hilmar Schoe. Dieses Fazit konnten die Besucher am Dienstag bei der Präsentation der Bewerberinnen und des Bewerbers für die Kandidatur zur Landtagswahl im Wahlkreis Oldenburg Nord/West im Gesellschaftshaus Meyer ziehen. Auf Einladung der AG 60 Plus, vertreten von den Vorstandsmitgliedern Wolfgang Weinert und Geri Suntrup, bestritten die Vier den mit Spannung erwarteten gemeinsamen ersten Auftritt.

Angela Holz (37), Hanna Naber (45) und Nicole Piechotta (29) verbindet eine langjährige Mitgliedschaft in der SPD. Alle drei legten in ihrer Vorstellung einen Schwerpunkt auf soziale Themen. Angela Holz, die als erste Sprecherin das Eis brechen musste, bemühte nicht wenige Gemeinplätze sozialdemokratischer Politik („SPD muss Lebenswirklichkeit der Menschen verbessern“).

Hanna Naber erwies sich als routinierte Rednerin, die mit Zahlen zur Einkommensverteilung („die zehn reichsten Niedersachsen besitzen das Zweifache des gesamten Sozialetats“) gleich zu Beginn für Aufmerksamkeit sorgte.

Engagiert, zeitweise fast aufgedreht, warb Nicole Piechotta für Bildungsgerechtigkeit und unterstrich mit persönlichen Schilderungen die Dringlichkeit. Während Naber den CDU-Vorstoß für ein Heimatministerium angriff („populistische Forderung einer Partei, die die Bezirksregierungen abgeschafft hat“), rief Piechotta dazu auf, durch engagierten Wahlkampf der AfD Stimmen abzunehmen.

Hilbert Schoe ist erst seit 2013 Mitglied der SPD. Mit der Würdigung des verstorbenen Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog (CDU) und Beifall für die Agenda-Politik von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder setzte sich der 54-Jährige von seinen Vorrednerinnen ab. Hart ins Gericht ging Schoe mit der AfD. Die Partei müsse wegen der anti-demokratischen Haltung „platt gemacht“ werden.

Durch respektvollen Umgang untereinander unterstrichen die Vier, dass Vielfalt an Bewerbungen der Attraktivität der SPD nur nutzen kann. Mit etwa 50 Besuchern war der Raum restlos gefüllt. Der höfliche Beifall für alle Vier ließ keine Vorentscheidung für die Kandidatenkür erkennen. 2013 hatte der heutige Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Wahlkreis mit einem der besten Ergebnisse landesweit gewonnen.

Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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