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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Stadtschülerrat Mit Neuem Vorsitzenden: Justus ist die neue Stimme der Oldenburger Schüler

11.10.2018
Frage: Justus, wie vertraut bist du als neuer Vorsitzender mit der Arbeit des Stadtschülerrats?

Neuendorff: Ich bin tatsächlich erst seit diesem Sommer Mitglied. Dazu gekommen bin ich über die EU-Simulation, die gerade von Schülern geplant wird. Die Arbeit und die Facetten dieses Gremiums haben mich sofort fasziniert und ich war dann auch bereit Verantwortung zu tragen.

Frage: Also von null auf Vorsitzender?

Neuendorff: Das war so nicht geplant. Ich dachte eigentlich, mein Vorgänger Karl Grotheer würde noch ein Jahr weitermachen. Ich war auch erst ein wenig unsicher, ob ich das machen sollte, da ich in diesem Schuljahr ja auch mein Abitur machen möchte. Aber da wir ein großes Team sind, in dem wir uns gegenseitig stützen können, habe ich gedacht, dass das klappen sollte.

Frage: Wie geht das für dich neben der Schule?

Neuendorff: Als ich mir die Arbeit von Karl angesehen habe, war natürlich mein Gedanke: Da habe ich mir jetzt einen Vollzeitjob angelacht. Aber ich denke, wenn ich mich auf zwei, drei Themen konzentriere und wir alle gut zusammenarbeiten, dann funktioniert das auch. Kurz, der Wunsch nach dem Mitgestalten war gewichtiger als die Angst vor der Überforderung.

Stadtschülerrat

Die Vertretung der Schüler der weiterführenden Schulen ist der Stadtschülerrat. Er wird von den Schülerräten der Schulen gewählt. Dabei entsendet jeder Schülerrat ein Mitglied und ein stellvertretenes Mitglied aus seiner Mitte.

Der Rat berät über aktuelle schulpolitische Themen, hilft Schülern bei Problemen und vertritt die Interessen der Schüler in politischen Gremien wie dem Schulausschuss.

Neuer Vorsitzender des Oldenburger Stadtschülerrats ist Justus Neuendorff. Der 18-Jährige besucht den zwölften Jahrgang der Liebfrauenschule.

Frage: Wie ist diese Aufgabe bei deinen Mitschülern angesehen? Es gibt sicherlich „coolere“ Freizeitbeschäftigungen.

Neuendorff: Ich war überrascht, wie viele Nachrichten ich bekommen habe, nachdem ich gewählt worden bin. Auch von Leuten, bei denen ich gar nicht erwartet habe, dass sie sich für solche Dinge interessieren. Die Aufgabe ist angesehner, als ich dachte. Das will ich nutzen, um den Stadtschülerrat bei allen präsent zu machen. Er soll ja kein Streberorgan sein.

Frage: Dein Vorgänger war stark in der politischen Gremienarbeit engagiert. Worin siehst du deine Stärken?

Neuendorff: Wir waren bei der Wahlveranstaltung 40 Personen und mussten sogar noch Stühle hinzuholen. Das zeigt schon unser großes Potenzial. Auf der anderen Seite hatte ich während meiner Schulzeit kaum etwas vom Stadtschülerrat mitbekommen. Da würde ich gerne ansetzen und mehr Präsens zeigen in der Stadt. Aber ich habe ja viele Mitstreiter, die auch weiter hartnäckig gegenüber den Großen in der Politik sein werden. Das muss ich nicht alles alleine machen.

Frage: Wie wichtig ist es, dass alle Schulformen dabei sind?

Neuendorff: Das ist natürlich sehr wichtig. Wir wollen ja keine diffuses Gremium sein, sondern die Vertretung aller Schüler. Wenn dann zu unseren Veranstaltung keiner kommt oder uns keiner kennt, dann erfüllen wir ja diesen Anspruch nicht. Wir hatten bei der Wahlversammlung von Zwölfjährigen bis 18-Jährigen alles dabei, auch von Berufsbildenden Schulen. So sind wir natürlich präsenter und unsere Aktionen erreichen mehr Leute. Auch in Ausschüsse können wir uns natürlich besser einarbeiten, wenn wir mehr Leute sind.

Frage: Kannst du schon sagen, an welchen Projekten konkret du arbeiten willst?

Neuendorff: Die Themen werden ja noch im Vorstand abgestimmt. Aber ich persönlich möchte zum Beispiel eine Podiumsdiskussion zum Thema Fairtrade organisieren, die über Jutebeutel und selbst gestrickte Pullover hinausgeht. Zudem möchte ich gern etwas im Bereich Sport anstoßen, um auch jüngere Schüler anzusprechen. Der Stadtschülerrat soll nicht nur etwas für Zehnklässler aufwärts sein. Wir müssen ja auch an unseren Nachwuchs denken, damit beim nächsten Mal nicht wieder von jemand aus dem Nichts Vorsitzender werden muss.

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Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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