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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Wohnmobil-Besitzer sind sauer auf die Stadt

10.03.2014

Oldenburg Der Frühling naht, und mit ihm die Wohnmobilsaison. Doch in Oldenburg sind die Plätze für Wohnmobilisten nahe der Innenstadt nach wie vor rar.

Drei Plätze gibt es offiziell – einen am Küstenkanal nahe der Cäcilienbrücke, zwei weitere unter der Autobahnbrücke an der Schleuse. Wenige sind es – und dazu schlecht ausgestattet. Bereits seit September 2012 geht es im Wirtschaftsausschuss immer wieder darum, dies zu ändern. Die NWZ  fragte nach, was sich mittlerweile getan hat.

Im Herbst 2013 sei die Oldenburger Touristik und Marketing GmbH (OTM) beauftragt worden, gemeinsam mit der Verwaltung ein Konzept zu entwickeln, berichtet Hans-Richard Schwartz, FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat. Er hatte bereits 2012 mehr und besser ausgestattete Stellplätze gefordert.

Schwartz macht die Verwaltung dafür verantwortlich, dass es so langsam vorangeht. „Sie hätte längst etwas auf den Weg bringen müssen“, sagt er. Und: „Ich werde nicht locker lassen und das Thema immer wieder auf die Tagesordnung setzen.“ Bei der Verwaltung heißt es dazu, dass noch einige Aspekte in dieser Angelegenheit zu klären seien. Man werde sich Mitte dieser Woche dazu äußern. OTM-Geschäftsführerin Silke Fennemann teilt mit, das einige planungsrechtliche Fragen noch geklärt werden müssten. Weiter betont sie, dass die OTM die Schaffung weiterer Stellplätze befürworte und sie gerne vermarkten würde.

Dass die Situation verbessert werden müsse, findet auch Herbert Peerenboom aus Kleve. In der vergangenen Woche hat er mit seinem Wohnmobil Station nahe der Cäcilienbrücke gemacht. „Es gibt keinen Strom, kein Frischwasser, keine Möglichkeit, Fäkalien zu entsorgen“, fasst er zusammen. „Noch nicht einmal einen Mülleimer gibt es.“ Auch macht ihm zu schaffen, dass eine freiwillige Gebühr pro Nacht gefordert wird. Gleichzeitig wird aber eine Strafe von 20 Euro angedroht, falls man nichts zahlt. Er wünscht sich klare Verhältnisse.

Auch die Preisgestaltung macht Peerenboom zu schaffen. Benutzer entrichten eine freiwillige Gebühr. Tun sie das nicht, werden 20 Euro Strafe fällig. „Was soll das?“, fragt er. Er will eine klare Ansage und schlägt eine Gebühr von „vier Euro, aber nicht mehr,“ vor.

Die Fäkaltanks können die Camper derzeit beim Olantis leeren. Nach Schätzungen, die der OTM vorliegen, sollen Wohnmobilisten pro Kopf und Tag 40 Euro an ihren jeweiligen Standorten ausgeben. Um dieses Potenzial zu nutzen, müsste Oldenburg es aber in die entsprechenden Reiseführer für Camper schaffen, sagt Schwartz.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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