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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Straßenbau schützt Gesundheit

20.02.2018
Betrifft: „Grüne Umweltzone rückt näher“ (NWZ vom 24. Januar und nachfolgende Berichte zu dem Thema)

Verwundert bin ich darüber, dass in Oldenburg kein Zusammenhang zwischen den Bebauungsplänen und der Stickoxidbelastung hergestellt wird, dies insbesondere im Einzugsbereich der Alexanderstraße bis zum Alexandersfeld.

Wer dort in der Hauptverkehrszeit im Stau steht oder tagsüber hinter den Großlastern fährt, die die Gewerbegebiete beliefern, kann wie ich nicht verstehen, dass eine Verdichtung der Bebauung, besonders im Einzugsbereich des Stadtteilzentrums, und die Bebauung des Fliegerhorstes geplant wird, ohne dass ein Ausbau der Alexanderstraße und eine Untertunnelung des Bahnübergangs in Betracht gezogen wird.

Wer schützt die vielen Menschen, die an dieser vielbefahrenen Straße wohnen vor weiterer Luftverschmutzung bei steigendem Verkehrsaufkommen? Ein breiterer Ausbau erscheint durchgängig möglich, wenn auch unter Verlust der Straßenbäume, für die sicher ein Ausgleich gefunden würde.

Ich wünsche mir, dass die Umweltschützer sich nicht nur gegen Raubbau an der Natur einsetzten, sondern auch, ebenso wie die Verwaltung, für eine Bau- und Verkehrsplanung, die die Gesundheit der Bevölkerung berücksichtigt.

Antje Schmidt-Kloth
Oldenburg

Die Schadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid ist an der Messstation am Heiligengeistwall zu hoch. Das ist in der Tat erstaunlich, denn der Fahrzeugverkehr ist zum Beispiel an der Alexanderstraße oder der Nadorster Straße erheblich höher. Zudem hat Oldenburg einen im Vergleich zu anderen Städten viel größeren Anteil Radfahrender. Woher kommt also die Belastung?

Ist es gar nicht der viel gescholtene Autoverkehr? Misst die Station am Heiligengeistwall überhaupt das, was sie messen soll richtig? Oder liegt es an anderen Emissionen von Heizungsanlagen und Emittenten? So liegt ein großes Krankenhaus westlich der Messstation. Die in Oldenburg vorherrschende Windrichtung ist: West.

Könnte es sein dass diese und andere Emissionen daher konzentriert von der Station Heiligengeistwall erfasst werden? Diese Vermutung gilt es durch entsprechende Kontrollen zu prüfen. Die geplanten 14 Messpunkte in der Stadt sind daher beschleunigt einzurichten.

Martin Aßmus
Oldenburg

Mit Interesse habe ich die Ausführungen des Herrn König (Handelsverband Nordwest) zu einer Umweltzone hier in Oldenburg gelesen.

Allerdings frage ich mich, ob diese Panikmache unbedingt nötig ist. Auch andere Städte wie Osnabrück, Hannover, Bremen, Münster und sogar Berlin etc. haben seit Jahren eine Umweltzone.

Genau wie Oldenburg haben diese Städte Parkhäuser, Arztpraxen Geschäfte und Einkaufszentren in der Innenstadt. Auch dort muss angeliefert werden, sind Handwerker unterwegs und die Menschen dort wollen einkaufen und ihre Termine wahrnehmen, – und das alles funktioniert in diesen Städten trotz Umweltzone.

Warum dann nicht auch in Oldenburg?

Richard Schindzielorz
Oldenburg

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Handelsverband Nordwest

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