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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Wahlkreise: Süden bietet reichlich Stoff für Dramen

09.01.2013

Oldenburg Von den beiden Wahlkreisen der Stadt hat der im Süden die Dramatik für sich. Während im Norden nur die Frage des Direktmandates zwischen Esther Niewerth-Baumann (CDU) und Jürgen Krogmann (SPD) entschieden wird und der Rest nur zusehen darf, macht sich im Süden gleich ein Quartett Hoffnung – und hat Grund zum Zittern.

Da ist zunächst mal das klassische Duell um das Direktmandat: Olaf Klaukien (CDU) trifft auf Ulf Prange (SPD). Beide müssen gewinnen, ihre Listenplätze (53/65) reichen nach normalen Maßstäben nicht aus für ein Mandat. 2003 gab es für die CDU überhaupt kein Listenmandat, die SPD-Liste zog bis 40.

Der CDU-Vorsitzende Klaukien geht (als Nachfolger des erfolglosen 2008er Kandidaten Gerd Hochmann) erstmals in eine Landtagswahl. Der vorübergehende Büroleiter von Oberbürgermeister Gerd Schwandner ist 2011 erstmals in den Rat eingezogen und dort gleich als Fraktionsvorsitzender durchgestartet.

Ulf Prange sitzt schon seit 2006 im Rat. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Mitte-Süd/Osternburg setzte sich in Sachen Landtagskandidatur gegen Henning Schröder und Jens Freymuth durch. Dabei ging es um das Erbe des nach 19 Landtagsjahren freiwillig scheidenden Wolfgang Wulf. Der war 1994 erstmals im Wahlkreis Oldenburg-Süd gewählt worden und hatte zwischen 2001 und 2009 auch den Parteivorsitz übernommen. Mit Ausnahme der Wahl von 2003 hatte Wulf den Wahlkreis jeweils gewonnen.

Den Zuschauer-Part hat in diesem Wahlkreis Freidemokrat Sebastian Fröhlich. Der (erfolglose) Spitzenkandidat der Liberalen von der Kommunalwahl im Stadtsüden ist nicht auf der Landesliste seiner Partei notiert.

Für den politikerfahrenen Linken Hans-Henning Adler ist die Rechnung einfach: Sind die Linken im Landtag, ist er es auch (auf Platz 4). Wenn nicht, muss er mit seiner Partei das Parlament wieder räumen. Dort hat es der Mann, der auch seit 1996 im Oldenburger Rat sitzt, in seiner ersten Periode gleich zum Fraktionsvorsitzenden gebracht.

Die größte Spannung rankt sich um Susanne Menge. Die Bürgermeisterin hat sich in der Auseinandersetzung um die Nachfolge des während der Landtagsperiode verstorbenen Grünen-Abgeordneten Ralf Briese parteiintern in einem Abstimmungskrimi in drei Wahlgängen gegen Ingrid Kruse durchgesetzt, auf der Landesliste aber nicht den früheren Briese-Rang 8 erreicht, sondern ist auf Platz 17 gelandet. Und jetzt darf gerechnet werden: Beim 8-Prozent-Ergebnis der Grünen von 2003 (zwölf Mandate) bliebe Menge außen vor. 12,5 eventuell sogar nur 12 Prozent würden reichen, bei einem Drei-Parteien-Parlament käme sie auch mit weniger hin, Überhang- und Ausgleichsmandate würden die Chancen weiter erhöhen.

Jede Menge Stoff also zur Diskussion beim NWZ -Bürgerforum zur Landtagswahl im Wahlkreis Oldenburg-Mitte/Süd. Am Donnerstag, 10. Januar, diskutieren Kandidatin und Kandidaten ab 19.30 Uhr im VW-Zentrum an der Bremer Straße. Moderiert wird das Forum von den NWZ -Redaktionsleitern Michael Exner und Jasper Rittner. Der Eintritt ist frei. Rechtzeitiges Erscheinen ist aber zu empfehlen, vor der Kommunalwahl waren die Bürgerforen überfüllt. Fragen oder Themenvorschläge an:

NWZ-Stadtredaktion, Peterstraße 28-34, 26121 Oldenburg; per Fax 99 88 21 09 oder per E-Mail an red.oldenburg@nordwest-zeitung.de


Ein Spezial zur Landtagswahl gibt es unter   www.nwzonline.de/landtagswahl-2013 
Michael Exner Autor
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