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Aktualisiert vor 1 Minute.

Partei wird bundesweit beobachtet
AfD ist für Verfassungsschutz rechtsextremistischer Verdachtsfall

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Trauer um Oberstudienrätin Irmelin Schachtschneider

30.07.2012

OLDENBURG Im Alter von 77 Jahren starb Irmelin Schachtschneider. Sie zählte zu jenen, die sich als eine der ersten in der Frauenbewegung aktiv in Oldenburg engagierten. Auch in der Friedensbewegung setzte sie Zeichen und war eine von jenen, die auf vielen Kundgebungen ihrer Meinung Ausdruck verlieh, etwa gegen den Nato-Doppelbeschluss in den achtziger Jahren.

Politisch hatte sie ihre Heimat zunächst in der SPD gesehen, so war sie etwa Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Allerdings verließ sie dann gemeinsam mit der späteren Berliner Senatorin Heidi Knake-Werner die Partei und wandte sich der DKP zu.

Wegen ihrer Kandidatur für die DKP zu den Landtagswahlen 1982 zählte die Oberstudienrätin in den achtziger Jahren zu jenen, die ihren Beruf zeitweise nicht ausüben durften. Im Juli 1989 allerdings hob der 1. Senat des niedersächsischen Disziplinarhofs das Urteil der Disziplinarkammer Oldenburg auf, und so kehrte sie in den Schuldienst zurück. Allerdings stufte man Irmelin Schachtschneider zurück.

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1993 wurde sie beim Landesdelegiertentag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Wilhelmshaven zur stellvertretenden Vorsitzenden des GEW-Landesverbandes Niedersachsen gewählt. Bis 1997 unterrichtete sie am Gymnasium Eversten Deutsch und Latein.

Als der Europäische Gerichtshof 1996 den sogenannten Radikalenerlass verurteilte, sprach Irmelin Schachtschneider vom „Sieg der Bürgerrechte“. Weggefährtinnen sagen über sie, dass sie über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfügte und sich vehement und mutig für Frieden und Demokratie eingesetzt habe.

Irmelin Schachtschneider war mit dem Oldenburger Chronisten und Historiker Matthias Schachtschneider verheiratet und hatte vier Kinder.

Familie, Freunde und Weggefährten nehmen Abschied am Freitag, 3. August, ab 10.30 Uhr in der Andachtshalle des Parkfriedhofs Bümmerstede an der Sandkruger Straße.

 @ Online kondolieren unter http://NWZtrauer.de

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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