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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Ministerium will Abriss nicht erneut prüfen

10.07.2015

Oldenburg Das Bundesverkehrsministerium sieht keinen Grund, den geplanten Abriss und Neubau der Cäcilienbrücke erneut zu prüfen. Die beauftragten Gutachter hätten Abriss und Rekonstruktion der Brücke empfohlen, schreibt der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium, Enak Ferlemann (CDU). Die Expertise der Büros werde „in der Fachwelt nicht angezweifelt“.

Ein Teilerhalt der Cäcilienbrücke werde auf 17 Millionen veranschlagt, eine Rekonstruktion auf 13 Millionen Euro. „Im Sinne der Bundeshaushaltsordnung wären die Mehrausgaben von rund vier Millionen Euro für eine technisch nicht bessere und in verschiedenen Gewerken hinsichtlich des Baus wahrscheinlich sogar risikobehaftetere Variante auch im Hinblick auf das Kulturgut Cäcilienbrücke nicht zu begründen“, schreibt Ferlemann an die vier Oldenburger Bundestagsabgeordneten. Der Staatssekretär hält eine weitere Prüfung nicht für nötig. Eine Rekonstruktion sei „im Sinne aller Bürger“ akzeptabel: Sie verändere nicht das Stadtbild und sei betriebssicher.

Hintergrund: Verkehrsminister prüft Vorschläge, NWZ, 4. Juni 2015

Hintergrund: Jetzt soll’s der Verkehrsminister regeln, NWZ, 9. Mai 2015

Hintergrund: Ungleicher Kampf um Oldenburger Cäcilienbrücke, NWZ, 23. April 2015

Die Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann (CDU) bedauert die Antwort. Sie sei jedoch „froh, dass es eine Rekonstruktion geben wird“. Im Mai hatten sich die Abgeordneten im Streit um Abriss oder Erhalt der Brücke ans Ministerium gewandt. Abweichende Zahlen der Gutachter des Wasser- und Schifffahrtsamtes einerseits und der Oldenburger Fachleute um Gregor Angelis andererseits müssten neutral untersucht werden. Der Vorstoß ist mit der Antwort gescheitert.

Berichte zur Cäcilienbrücke im NWZ-Spezial

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