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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 28 Minuten.

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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Weg frei für den Brunnenlauf

28.05.2008

EVERSTEN Für den Brunnenlauf am Sonntag, 1. Juni, ist alles bestens vorbereitet. Maßgeblich dafür gesorgt hat der im Dezember 2007 gegründete Verein „Freunde des Eversten Holzes“. Auf seine Initiative hin wurden – wie berichtet – ab vergangenem Freitag über mehrere Tage Wege im Eversten Holz in einer konzertierten Aktion saniert.

Hilfskräfte des Vereins, der Anwohner und Freunde, Läufer des TuS Eversten, Jugendliche unter Anleitung des Jugendamtes, Mitarbeiter der Stadt und der Schlossgartenverwaltung waren beteiligt. „Ohne den Einsatz von Großgerät, das teilweise kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, und dem großen Engagement vor allem der älteren Beteiligten, wäre das Vorhaben aber kaum erfolgreich gewesen“, betont der Vorsitzende des Vereins, Dieter Börner.

Mehr als 1500 Meter vornehmlich für den Brunnenlauf benötigte Wege wurden gründlich überholt oder zumindest die Stolperfallen auf der Strecke entschärft. Laut Börner verteilten die Helfer mehr als 150 Tonnen Schotter.

„Eine weitere unerlässliche Voraussetzung waren natürlich Geld- und Materialspenden im Gegenwert von über 14 000 Euro, wobei eine Großspende der Bremer Landesbank von 10 000 Euro besonders hervorgehoben werden muss“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Leider habe es von Passanten nur wenig aufmunternde und fachlich qualifizierte Äußerungen zu der Aktion gegeben, bedauert Börner. Auch seien Absperrungen einfach zur Seite geschoben worden. „Dem Arbeitseifer tat das aber keinerlei Abbruch.“ Jetzt hofft der Verein, auch noch kleine Restarbeiten bis zum (bereits ausgebuchten) Brunnenlauf mit der Hilfe von Stadt und Verwaltung bewältigen zu können.

Alle Jahre wieder sind Ehrenamtliche bemüht, die größten Löcher auf den Wegen im Eversten Holz (das dem Land Niedersachsen gehört) Schritt für Schritt zu stopfen. „Es sind die Sünden aus den 70er Jahren zu beheben“, sagt Dieter Börner. Damals habe die zuständige Verwaltung mangels anderer Möglichkeiten bei der Pflege des Wegenetzes viele Tonnen Bauschutt eingesetzt, um die Begehbarkeit des rechtlich als Wald deklarierten Eversten Holzes zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter zu ermöglichen. Die Folgen sind bekannt. „Noch heute sind diese wohlgemeinten Sünden nicht aufgearbeitet“, so Börner.

Entsprechende Hilfeersuchen an die zuständigen Ämter auf Landes- und Stadtebene seien immer wieder an fehlenden Haushaltsmitteln gescheitert, weiß der Vorsitzende. Seit Jahren werde das Thema öffentlich diskutiert – auch im Stadtrat und im Landtag. Dieter Börner: „Geschehen ist von Amts wegen leider außer gut gemeinten Absichtserklärungen bisher wenig Konkretes.“

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