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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Weißes Moor soll geschützt werden

14.03.2018
Betrifft: „Bürgerinitiative will für Weißenmoor trommeln“ (NWZ vom 14. Februar)

Ja, man muss heute schon trommeln, damit die Politiker endlich begreifen, dass in der Bevölkerung das Bedürfnis an einer intakten Umwelt besteht. Ein „Weiter so“ beim Bauen und Verkehr stößt immer häufiger auf Widerstand.

Die Bürger wollen eine Stadt, in der das Grün weiter vorherrscht, in der der Verkehr nicht noch mehr unsere Luft belastet. Dafür brauchen wir eine gesunde „Grüne Lunge“. Der Bürgerinitiative „Erhaltet die Grüne Lunge Weißes Moor“ kann man nur dankbar sein, dass sie es geschafft hat, seit Mitte der 90er Jahre dieses Gebiet von Bebauung freizuhalten. Hoffentlich schaffen sie es, ihr ambitioniertes Vorhaben mit ihren Unterstützern umzusetzen und Vorbild für ähnliche Initiativen anderswo zu werden.

Bernd Poch
Oldenburg

Da gehört Oldenburg zu den drei Städten Niedersachsens mit den höchsten Stickstoffdioxid-Belastungen, und wir zerstören bzw. beschädigen einen wirksamen und kostenlosen Schadstoffkatalysator wie das Weiße Moor.

Wo ist die Untere Naturschutzbehörde, die bei jeder noch so geringfügigen Veränderung eines kleinsten Entwässerungsgrabens das Ökosystem der ganzen Stadt in Gefahr sieht und mit schwerem Geschütz gegen den Bürger als Verursacher vorgeht.

Wie unsere Vertreter im Stadtparlament mit rotem und schwarzem Parteibuch diesem Vorhaben zustimmen können, ist mir schleierhaft. Mehrheitlicher Bürgerwille ist das ganz bestimmt nicht. Hier scheinen einige Grundeigentümer und Provinzlobbyisten der Bau- und Immobilienwirtschaft gute Arbeit geleistet zu haben, zu Lasten des Gemeinwohls.

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Schadstoffreduzierung mit möglichen Fahrverboten vergeht kein Tag, an dem nicht Experten alle auch noch so kleinen Möglichkeiten der Luftverbesserung anmahnen.

Fangen wir in Oldenburg mit dem Erhalt des Weißen Moores an und unterstützen den Einwohnerantrag gegen eine maßlose Bebauung dieses Biotops der Bürgerinitiative Grüne Lunge.

Hartmut Stöfer
Oldenburg

Betrifft: „Weißenmoor: 215 statt 145 Bauplätze“ (NWZ vom 9. März), und „Oberbürgermeister gegen eigene Fraktion“ (NWZ vom 10. März)

Indem die CDU/SPD-Mehrheit den nun sogar auf 215 Bauplätze erweiterten (!) Rahmenplan zur Bebauung des als schützenswert klassifizierten Gebiete Weißenmoor mit 7 zu 4 Stimmen beschließt, setzt sich Rot/Schwarz nicht nur – wie berichtet – von der Verwaltung ab. Vielmehr ist man zwischenzeitlich nicht einmal mehr in Hörweite der Bürger. Die Aussage in der bereits vor Sitzungsbeginn angefertigten SPD-Presseerklärung, nach der man viele Gespräche mit Anliegern und Interessengruppen geführt habe, verhöhnt die Kritiker.

Transparenz geht anders! Zu Anliegern und Interessengruppen gehören nicht nur Befürworter, sondern auch Bürger-/NaturschützerInnen, die den grünen Charakter der Stadt erhalten wollen. Man kann nur hoffen, dass ausreichend OldenburgerInnen dem Aufruf der Bürgerinitiativen folgen und mit ihrer Unterschrift den Einwohnerantrag unterstützen.

Dr. Dennis Drews
Oldenburg

Was zählt der Bürgerwille in Oldenburg? Oder vielleicht sollte ich es deutlicher formulieren: Was schert sich die Groko in Oldenburg um Bürger, die mit demokratischen Mitteln, nämlich einer Bürgeranfrage, ihr Anliegen vor dem Rat der Stadt vorbringen wollen? Antwort: Gar nicht!

In einem Hauruck-Verfahren winkt die Groko ihren Planungsentwurf von 2017 vor dem Umweltausschuss durch; Bürgeranfrage hin oder her!

Jawohl, der aktuelle Entwurf der CDU/SPD-Fraktion verursacht bei vielen Bürgern Besorgnis; bei der maßvollen Planung der Stadt wäre ein Konsens sicher möglich gewesen.

Warum diese Eile? Hat die Groko Angst vor dem Ergebnis der Bürgeranfrage? CDU und SPD arbeiten doch im Auftrag ihrer Wähler oder gibt es womöglich ganz andere Interessen? Man muss sich diese Frage zwangsläufig stellen.

Barbara Guericke
Oldenburg

Ich finde, das Baugebiet Weißenmoor sollte als letztes (quasi als Reserve) in Oldenburg bebaut werden, zuvor haben wir noch zahlreiche andere Flächen, die ökologisch nicht so wertvoll sind. Welche größere Stadt kann schon von sich behaupten, ein echtes Moorgebiet (mit allem was dazu gehört) in ihren Stadtgrenzen zu haben.

Betrachtet aufs gesamte Stadtgebiet haben wir noch zahlreiche Flächen, die entsprechend bebaut werden könnten, u.a. sei hier nur Krusenbusch genannt.

Die in dem NWZ-Beitrag vom 10. März vermuteten Gründe, Landverkauf durch Ex-Landwirt bzw. einer Erbengemeinschaft können ja wohl nicht ernsthaft und seriös als Grund für eine Bebauung angeführt werden. Im Gegenteil, meiner Meinung nach müsste das Gebiet mehr unter Schutz gestellt werden. Als erste Maßnahme würde ich den Durchgangsverkehr sperren, so dass nur noch Anwohner/Nutzer das Gebiet motorisiert erreichen könnten (...). Besucher könnten mit dem Rad oder zu Fuß das Gebiet besuchen.

Wir haben in Oldenburg nicht viele schutzwürdige Gebiete. Aber nach meiner Auffassung gehört das Weißenmoor unbedingt dazu und muss geschützt werden!

Heiner Bitter
Oldenburg

Betrifft: „Ministerpräsident mahnt zu Bürgernähe“ (NWZ vom 12. März)

Da kann man nur hoffen, dass die örtliche SPD ein NWZ-Abo hat und die mahnenden Worte des Ministerpräsidenten zur Bürgernähe zur Kenntnis nehmen kann. Denn was wir zurzeit seitens der Oldenburger SPD erfahren, ist alles andere als Bürgernähe. Da wird z.B. eine zugesagte gemeinsame Begehung des Weißen Moores mit den Bürgerinitiativen einfach nicht eingehalten. Da bleibt man lieber unter sich. Da muss man ja nicht diskutieren und sich die Kritik am politischen Handeln anhören. Ja und einen Einwohnerantrag, wo innerhalb von 10 Tagen schon ca. 1000 Bürger ihre Unterschrift geleistet haben, ist für die Bürgerpartei SPD nur Makulatur. So ist sie die SPD. Immer noch Schröder. Basta.

Hans Gerd Lüken
Oldenburg

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