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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Weniger internationale Gäste als 2014

07.01.2015

Oldenburg Für Jürgen Krogmann ist das Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten in Berlin am 2. Februar keine Premiere, schließlich saß er schon häufig in der Niedersachsen-Vertretung bei dem Essen an einem der runden Tische. Allerdings noch nie als Oberbürgermeister, der die Gästeliste bestimmt. Auch Kohlkönig Stephan Weil kennt den Abend, bislang allerdings als Hausherr und Gastgeber in dem Gebäude, das Niedersachsen sich mit Schleswig-Holstein als Landesvertretung teilt. Diesmal übernimmt er aber das Königszepter vom türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu.

Wie in den anderen Jahren auch, wurden 550 Einladungen verschickt. 220 Anmeldungen gibt es nach Auskunft von Pressesprecher Reinhard Schenke bislang. Man setze auf die gewohnte Mischung aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Sport und Politik. Das Ganze gemischt nach regionalen, nationalen und internationalen Kontakten.

Allerdings musste der sozialdemokratische OB den Rotstift bei der Gästeliste ohnehin ansetzen, da aus Sicherheitsgründen die Zahl der zugelassenen Gäste für das Gebäude von 320 (wie im Jahr 2014) auf 280 reduziert wurde. Dem Vernehmen nach wurde vor allem bei internationalen Gästen gestrichen, die wenig Beziehung zur Stadt haben.

Jeder Oberbürgermeister hat bislang eigne Schwerpunkte in der Einladungsliste verwirklicht. Anders als in den vergangenen Jahren wurden die Landtagsabgeordneten und die Bürgermeister aus dem Umland eingeladen. „Der Oberbürgermeister möchte auch regionale Schwerpunkte setzen“, erläutert Schenke. Eine Einladungskarte erhielten auch die Vorsitzenden der im Landtag vertretenen Parteien.

Reiste früher einmal der Rat in Mannschaftsstärke an, kommen die Kommunalpolitiker nun je nach Fraktions oder Gruppenstärke: Die SPD entsendet fünf Gäste, die Grünen vier, die CDU drei und die Linken zwei. „Das System haben wir so übernommen“, erläutert Schenke.

Übernommen wurde das schon länger praktizierte Rotationsprinzip: 30 Prozent der Gäste müssen Platz machen für andere, was auch für die Wirtschaftsvertreter gilt. „Das Rotationsprinzip soll auch in Zukunft beibehalten werden“, erläutert Reinhard Schenke. Eine Zusage aus dem Bundeskabinett gibt es bereits: Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) kommt.

Bei der Wahl des Grünkohls wurden keine Kompromisse gemacht. Der komme selbstverständlich wieder aus dem „Bümmersteder Krug“.

Sabine Schicke
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103

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