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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Stadt lehnt Einbahn-Regelung in Ziegelhofstraße ab

24.01.2019

Ziegelhofviertel Aufgeschoben hat der Verkehrsausschuss am Montagabend zunächst die Entscheidung über den Ausbau der Ziegelhofstraße von der Auguststraße bis zur Würzburger Straße. Streitpunkt bleibt weiterhin der von der Verwaltung geplante Wegfall der Parkplätze auf der Straße.

Die Anwohner fürchten durch die dann fehlenden Hindernisse eine höhere Fahrgeschwindigkeit der Autofahrer. Die Stadt auf der anderen Seite möchte Gefahrensituationen entschärfen, weil immer wieder Radfahrer dem Gegenverkehr auf den Bürgersteig ausweichen. Zudem bleibt ohne Parkflächen mehr Platz für breitere Gehwege. Die bisherigen liegen in der Breite deutlich unter dem eigentlichen Richtwert von 2,30 Metern.

Die Grünen hatten nach Gesprächen der Ausschussmitglieder mit den Anwohnern beantragt, eine Alternativplanung als Einbahnstraße mit Parkplätzen auf einer Seite zu prüfen. Im Ergebnis lehnt die Verwaltung diese Variante ab.

„In einer Einbahnstraße hat man keinen Begegnungsverkehr. Das führt dazu, dass die Autos eher schneller fahren“, argumentierte Tiefbauamtsleiter Johann de Buhr. Zudem biete auch die Einbahnstraßenvariante nicht genügend Platz für ausreichend breite Gehwege.

Die von den Anwohnern befürchtete „Rennstrecke“ sieht de Buhr nicht. Die geplante Fahrbahn sei mit 4,75 Metern so schmal, dass Autofahrer automatisch langsamer fahren würden, „um sich nicht in der Mitte die Spiegel oder außen die Felgen kaputt zu fahren.“ Zudem funktioniere seiner Ansicht nach auch auf der deutlich breiteren Auguststraße Tempo 30.

Als weiteres Gegenargument brachte de Buhr die Umwege ins Spiel: Da die Einbahnstraße nach Absprache mit Rettungsdiensten Richtung Alexanderstraße geöffnet sein müsse, hieße das für Autofahrer, die von der Würzburger Straße zur Ofener Straße wollten, dass sie über Saarstraße, Werbachstraße, Elsässer Straße und Auguststraße eine zusätzliche Strecke von rund einem Kilometer fahren müssten. „Das widerspricht unserem Ziel, den Verkehr möglichst schnell auf die Hauptstraßen zu lenken.“

Während die Politik mit diesen Argumenten noch einmal in den Fraktionen diskutieren möchte, favorisiert die Verwaltung daher weiter den Ausbau ohne Parkplätze. Auch an Alternativen zu den wegfallenden Stellplätzen arbeitet die Stadt. Zum einen konnten der Bahn zwei Parkplätze unter der Eisenbahnbrücke abverhandelt werden.

Zum anderen sei man in Gesprächen mit Schwarz-Weiß Oldenburg. Der Verein ist bereit, auf seinem Gelände Flächen in der Größenordnung der wegfallenden Stellplätze als Quartiersparkplatz zur Verfügung zu stellen. Nachdem bauordnungsrechtliche Fragen geklärt sind, ist die Stadt bereits in Gesprächen mit dem Vereinsvorstand über die vertragliche und vor allem finanzielle Ausgestaltung dieses Arrangements.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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