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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Ziegelhofstraße: Politik tritt bei Ausbau auf die Bremse

23.02.2019

Ziegelhofviertel Sichtlich genervt nahmen Vertreter aus Verkehrs- und Bauamt im Verkehrsausschuss das Votum zur Kenntnis. Gesetzt hatten sie darauf, endlich den Beschluss für den Ausbau der Ziegelhofstraße zu bekommen. Doch die Politik trat weiter auf die Bremse.

Grund sind weiterhin Bedenken der Anwohner hinsichtlich der vorgestellten Planung. Diese sieht einen Ausbau der Straße und der Fußwege auf beiden Seiten vor. Weil dafür in jetziger Form der Platz fehlt, soll das Parken am Straßenrand untersagt werden. Das würde auch die Sicherheit erhöhen, argumentiert die Verwaltung.

Die Anwohner stemmen sich dagegen. In erster Linie, weil sie durch die fehlenden Hindernisse auf der Straße höhere Geschwindigkeiten der Autos befürchten. Hinter vorgehaltener Hand geht es einigen aber auch darum, den Parkplatz vor der Haustür nicht zu verlieren. Eine Einbahnstraße mit Parkplätzen ist ihr Vorschlag.

Die Verwaltung hält davon wenig und verweist auf die Umwege, die Autofahrer dann fahren müssten. Die SPD-Fraktion hat sie auf ihrer Seite. „Parkplätze stellen aus unserer Sicht ein Gefahrenpotenzial dar“, sagte Ratsfrau Samantha Westphal und signalisierte Zustimmung für die Pläne.

Die CDU sieht die Einbahnstraße auch skeptisch, will aber die Parkplätze erhalten, am besten als versetzte Einzelplätze. Vor dieser Zick-Zack-Variante warnte Straßenbauamtsleiter Bernd Müller. „Sobald sich Radfahrer und Autofahrer nicht sehen, geht die Verkehrssicherheit zurück.“

Die Grünen benötigen nach eigener Aussage mehr Daten und beantragten ebenso wie die CDU eine Verkehrszählung. Hier begann das Augenrollen der Verwaltung. Man habe doch bereits im Januar gezählt, so Verkehrsplaner Norbert Korallus. Zwar nur die Autofahrer, aber die Zahlen deckten sich mit einer Erhebung aus 2011 (damals 3000 Autos, 2000 Fahrräder).

Doch die Politik stimmte einem gemeinsamen CDU/Grünen-Antrag zu. Er fordert eine Zählung inklusive der Verteilung des Verkehrs, Modellrechnungen für Einbahnstraßenvarianten und den Abschluss der Gespräche mit dem Sportverein Schwarz-Weiß, der sein Gelände als Quartiersparkplatz angeboten hat. Bis dahin liegt die Entscheidung auf Eis.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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