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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Revanche für geklaute Eins

21.10.2014

Eine offene Rechnung mit der Stadt Oldenburg hat Christian Wiese aus Hannover am Sonntag beglichen, als er im Rahmen des Oldenburg Marathons das Rennen über die halbe Distanz von 21,1 Kilometern in 1:13:25 Stunden gewann. Der heute 33-Jährige spielte nämlich früher Fußball beim Heesseler SV und kassierte im Auswärtsspiel in der damaligen West-Staffel der Oberliga Niedersachsen eine derbe Niederlage beim damals noch vom aktuellen HSV-Trainer Joe Zinnbauer (44) betreuten VfB Oldenburg. „Das war die größte Klatsche meines Lebens – wir haben 1:11 verloren“, erzählte Wiese an diesem Sonntag im Ziel.

Der Sportlehrer berichtete von einem weiteren Kuriosum, dass ihn dieses Spiel nie vergessen lassen wird: Als Alexander Burgardt (32) damals in der 85. Minute das 11:1 für die Gastgeber erzielte, wurde den Gästen ihr Tor optisch wieder weggenommen. „Es waren keine drei Einsen für die Anzeigentafel da – also stand es auf einmal 11:0“, erklärte Wiese, der mit seinen Kollegen damals durch einen Treffer von Patrick Heldt (34) sogar 1:0 geführt hatte.

Spätestens nach seinem souveränen Sieg beim Halbmarathon vor Trainingspartner Christian Krämer (1:17:35) dürfte Wiese aber seinen Frieden mit Oldenburg gefunden haben. „Wir kommen gerne wieder“, sagte der 33-Jährige lachend, bevor er mit der Frauen-Siegerin, Lokalmatadorin Nicola Albrecht vom 1. TCO „Die Bären“ (1:30:40), auf die Halbmarathon-Triumphe anstieß.

Das Vorhaben, am Sonntag die 21,1 Kilometer zu bewältigen, nicht umsetzen konnte derweil Torben Rosenbohm (40). Kniebeschwerden verhinderten einen Start des Pressesprechers von Basketball-Bundesligist EWE Baskets. „Zugeguckt habe ich natürlich dennoch und mich sehr gefreut, dass die Nachmelderin, der ich am Sonnabend meine Startnummer übertragen habe, ins Ziel gekommen ist“, sagte Rosenbohm. Christina Rose bewältigte das Rennen in 2:25:42 Stunden. Für die „Ersatzfrau“ war es die erste Teilnahme an einem solchen Lauf. „Auf diesem Wege mein ganz großes Lob an die komplette Organisation des Marathons – professioneller und freundlicher geht es nicht“, meinte Rosenbohm.

Voller Tatendrang war hingegen Kjersti Salberg am Sonntag beim Heimspiel der VfL-Handballerinnen gegen Bietigheim. Die 22-jährige Linksaußen, die sich kurz vor Saisonstart eine schmerzhafte Prellung und eine Bänderdehnung an der Schulter zugezogen hatte, wurde in der 26. Minute eingewechselt und kam damit zu ihrem ersten Bundesliga-Einsatz für ihren neuen Club. Ein Tor war ihr noch nicht vergönnt, doch mit einem couragierten Auftritt in der Abwehr trug sich zum 34:29-Heimsieg des Teams von Trainer Leszek Krowicki (56) bei.

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