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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Rückläufiger Trend bei politisch motivierten Straftaten

14.05.2014

Oldenburg Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Oldenburg ist im Vorjahr um 14 Prozent gesunken. Mit dieser Entwicklung unterscheidet sich die Stadt deutlich vom landesweiten Trend. In Niedersachsen gab es einen Anstieg um 32,4 Prozent.

Nach Angaben von Polizei-Chef Eckhard Wache wurden 2013 im Stadtgebiet 74 Straftaten mit linkem oder rechtem Hintergrund registriert. 2012 waren es noch 88 Taten. Schwere Gewaltstraftaten wurden nicht bekannt.

Nach den Erfahrungen vergangener Jahre gab es einen Anstieg politisch motivierter Straftaten insbesondere in Wahljahren. In Oldenburg war dies 2013 – trotz Landtags- und Bundestagswahl – nicht der Fall. Eine Erklärung dafür hat die Polizei nicht.

Rechtsextreme begingen mehr als die Hälfte aller politisch motivierten Straftaten in Oldenburg. Das zuständige Staatsschutz-Kommissariat ordnete ihnen 41 Taten (2012: 37) zu. Dazu zählt vor allem die Schändung von Gräbern auf dem jüdischen Friedhof in Osternburg. In der Hauptsache fielen Rechtsextreme durch Hitler-Gruß und Hakenkreuz-Schmierereien auf.

Die Zahl der linksmotivierten Straftaten ging von 48 auf 33 zurück. Hier hatte es die Polizei zumeist mit Sachbeschädigungen (z.B. Zerstören von Wahlplakaten) zu tun.

Fälle von politisch motivierter Ausländer-Kriminalität gab es im Vorjahr nicht. 2012 waren drei Taten angezeigt worden.

Für Schulklassen, die sich für das Thema politisch motivierte Kriminalität interessieren, bietet die Polizei Vorträge an. Infos: Tel. 790-43  41.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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