Oldenburg - Das sah in Eversten schon ein wenig futuristisch aus, fast wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film: Mit dem Schreitbagger „Menzi Muck 545x“ wurde die Wittebäke hinter dem Westfalendamm auf Vordermann gebracht. Der Wasserzug führt an der ehemaligen Mülldeponie vorbei teils verrohrt am Kleingarten an der Wilhelm-Raabe-Straße entlang zum Autobahndamm, wo er an der Fußgängerunterführung auf die Hausbäke trifft.

„Die Unterhaltungsarbeiten zur Gewässerpflege haben im Bereich Rahel-Varnhagen-Weg und Bettina-von-Armin-Ring stattgefunden. Insgesamt wurden dabei drei Regenrückhaltebecken sowie ein Graben mit Pflanzen gemulcht und geräumt“, teilt dazu Stadtsprecher Stephan Onnen auf Nachfrage mit. Im Lauf der Jahre hatte sich der Wasserzug mit Schlamm und Pflanzenresten zugesetzt, die nun mit dem „Menzi Muck“ beseitigt wurden. Die Arbeiten hat die Stadt an eine Fremdfirma vergeben.

Der Bagger ist mit einer besonderen Technik ausgestattet. „Durch diverse Hydraulikzylinder kann der M540 seine Räder und Füße jedem Gelände anpassen und erreicht damit auch Baustellen, an denen andere Maschinen kapitulieren müssen“, ist auf der Homepage des Unternehmens nachzulesen. Damit kann er sich auch durch schwierige Gelände bewegen und das bei einem Gewicht von immerhin 13.500 Kilogramm. Bei eingefahrenen Bergstützen kann er auf der Straße immerhin eine Geschwindigkeit von 15 km/h erreichen. Die vier Räder sind jeweils 80 Zentimeter breit.

Thomas Husmann
Thomas Husmann Redaktion Oldenburg