• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Schüler reden Plattdeutsch

25.04.2019

Plattdeutsch ist derzeit in aller Munde. Der Plattdeutsche Lesewettbewerb der Oldenburgischen Landschaft trägt die Pflege der Mundart auch in die Schulen. Beim Stadtentscheid Oldenburg, den Andrea Cordes (Beraterin für Plattdeutsch bei der Landesschulbehörde) mitorganisiert hat, traten an der Grundschule Staakenweg kürzlich Schülerinnen und Schüler gegeneinander an.

Gewonnen hat in der dritten Klasse Ylva Heine (Grundschule Etzhorn) vor Jacob Lavorgna (GS Harlingerstraße) und Johanna Detmers (GS Harlingerstraße). In der vierten Klasse setzte sich Philipp Mickelat (GS Harlingerstraße) vor Christina Boes (GS Harlingerstraße) und Lilith Meyer (GS Etzhorn) durch.

Alle Vorlesekinder durften ein kleines Mini-Bilderbuch und Eis-Gutscheine mit nach Hause nehmen. Vorgelesen wurde durchgehend auf einem hohen Niveau.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Schulleiterin Grit Bornemann-Bratz und Plattdeutsch-Lehrerin Hilline Neemann-Liebenow gestalteten mit Schülern der Grundschule Staakenweg ein buntes Rahmenprogramm. Als besonders interessant erwies sich der Film „Wie Platt ist Oldenburg?“, bei dem Schüler Passanten in der Innenstadt zu ihren Erfahrungen mit Plattdeutsch in der Stadt Oldenburg befragen.

Mit von der Partie war Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler, die in der Jury mitwirkte und sich beeindruckt von den Leistungen der Schüler zeigte. Die Sieger der jeweiligen Altersklassen treten an beim Bezirksentscheid am 7. Juni im ehemaligen Oldenburgischen Landtag.

Alle zwei Jahre findet in den Schulen Niedersachsens der plattdeutsche Lesewettbewerb statt und beginnt zunächst auf Klassen- und Schulebene. Daraufhin folgen der Kreis- und Bezirksentscheid und schließlich der Landesentscheid. Rund 20 000 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 3 bis 13 können daran teilnehmen.

Ernährungsrat tagt

Etwa achtzig Oldenburgerinnen und Oldenburger waren der Einladung des Ernährungsrats Oldenburg zur ersten öffentlichen Vollversammlung gefolgt, auf der der Ernährungsrat neu gewählt wurde. An dem Abend stellten die Mitglieder zunächst die Arbeit des Ernährungsrats seit der Gründung im Oktober 2017 und seinen Zweck vor: Der Ernährungsrat Oldenburg fungiert als Stimme der Zivilgesellschaft gegenüber der Stadtpolitik und -verwaltung bei Fragen rund um eine nachhaltige Ernährungsversorgung der Region. Zudem sprach Christian Meyer, ehemaliger Landwirtschaftsminister Niedersachsens und Mitglied des niedersächsischen Landtags, in seiner Rede über die Relevanz von Ernährungsräten für eine zukunftsfähige Ernährungsversorgung und berichtete von den jüngsten Entwicklungen in der Landwirtschaftspolitik Niedersachsens. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Arbeit, wir hätten nicht mit so einem großen Zulauf gerechnet“, sagt Christoph Gerhard, Mitglied des Ernährungsrats seit erster Stunde. In den kommenden Monaten wird der Ernährungsrat mit verschiedenen Projekten wie Kochevents und Hofbesuchen in der Region die Ernährungsbildung und die Erzeuger-Verbraucher-Beziehungen stärken. Ein weiteres groß angelegtes Projekt ist „Essbare Schulen Oldenburg“, bei dem Kistenbeete an Schulen gebaut und gemeinsam mit Gemüse bepflanzt werden. Außerdem setzt sich der Ernährungsrat in der Arbeitsgruppe Mensakonzept der Stadt Oldenburg für eine regionale, ökologische und sozial verträgliche Gemeinschaftsverpflegung ein.

Zertifikate für Sprache

Die Absolventen der zweiten Kommunikationswerkstatt konnten ihre Zertifikate in der BBS Wechloy entgegennehmen. In 2017 konzipierten und starteten „pro:connect“ und „Netwin 3.0“ ein neues Kommunikationskonzept für geflüchtete Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es geht darum, in kleinen Gruppen unter Anleitung die Kommunikationsfähigkeit in der deutschen Sprache zu verbessern, Sicherheit in der deutschen Kommunikation zu vermitteln und Barrieren abzubauen. Themen sind Arbeit und Beruf, Bewerbungsverfahren, Schule und Ausbildung, Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Sprache im Alltag, Sprache in der Öffentlichkeit, Werte und Normen unserer Gesellschaft, Asyl und Flüchtlingsrecht, Zeitgeschehen, Politik und interkulturelle Kompetenz. Das Qualifizierungsinstrument ist freiwillig und umfasst 60 Unterrichtsstunden. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten einen Praktikumsplatz, einen Mini-Job oder weitere Perspektiven im Anschluss an die Kommunikationswerkstatt erhalten.

„pro:connect“ schließt mit seinem Engagement Lücken, so z.B. durch Betriebsbesichtigungen in kleinen Gruppen, um den Wunschberuf kennen zu lernen oder durch die Betreuung und Beratung nach dem Case-Management-Prinzip – immer in Abstimmung mit dem Netzwerk, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen „pro:connect“ im Integrationsprozess. Weiterhin im Aufbau befindet sich beispielsweise die ehrenamtliche Unterstützung von Klientinnen und Klienten in Ausbildung.

Spende für Baumhaus

In weniger als drei Wochen wurden im Famila Einkaufsland Wechloy 2000 Glücksdosen für je einen Euro € verkauft. Das Besondere an den Dosen war der Inhalt, denn es gab Wertgutscheine und Sachpreise im Gesamtwert von 4 000 Euro zu gewinnen, die von den Mietern des Einkaufslandes zur Verfügung gestellt wurden. Der gesamte Erlös in Höhe von 2000 Euro € wurde an die Baumhaus Werkstatt gGmbH gespendet. „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende und werden damit die Ausstattung der Seifenmanufaktur erneuern“, so Bettina Unruh, Geschäftsführerin des Baumhaus e.V. Der Verein wurde im Jahr 2004 gegründet und hat heute vier Gesellschaften. Leitbild des Vereins ist es, Menschen mit seelischen, körperlichen oder intellektuellen Einschränkungen zu unterstützen, um an der Gesellschaft und am Arbeitsleben teilzuhaben. Zum Baumhaus e.V. gehört neben einer Fahrrad-, Holz- und Seifenwerkstatt auch ein betreutes Wohnheim sowie das Hotel Villa Stern an der Bremer Straße.

Hilfe für Telefonseelsorge

Einen Scheck in Höhe von 2500 € Euro überreichten Doris Langer, Gunda Onken und Marieta Wiedemeyer als Vertreterinnen des Lionsclubs Willa Thorade an die Leiter der „Telefonseelsorge Oldenburg“ Elke Andrae und Jürgen Walter. Ein Großteil der Summe war bei einem Doppelkopfturnier zusammengekommen. Der Lionsclub Willa Thorade möchte vor allem die Fortbildung der Ehrenamtlichen der Telefonseelsorge unterstützen, die sich kontinuierlich einsetzen. Viele tausend Anrufe erreichen die Telefonseelsorge in Oldenburg jedes Jahr. Wer sich für ein Engagement bei der Telefonseelsorge interessiert, kann sich an info@oldenburg-telefonseelsorge.de wenden.


Mehr Infos:   www.ernaehrungsrat-oldenburg.de 
Mehr Infos:   www.proconnect-ev.de 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.