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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Sozialmiete für 19 000 Haushalte

18.10.2012

Oldenburg Menschen mit schmalem Geldbeutel drohen mehr und mehr vom Wohnungsmarkt in Oldenburg abgekoppelt zu werden. Das ist die Aussage einer Studie des hannoverschen Pestel-Instituts. Demnach haben derzeit rund 19 320 Haushalte Anspruch auf eine Sozialmietwohnung. Das ist fast jeder vierte Haushalt in Oldenburg.

Zu den Betroffenen gehören Hartz-IV-Empfänger und Wohngeldbezieher, ebenso Erwerbsunfähige und ältere Menschen, die von der staatlichen Grundsicherung leben. Pro tausend Einwohner würden somit 119 Sozialwohnungen benötigt, hat das Pestel-Institut ermittelt.

Oldenburg habe beim sozialen Wohnraum einen Bedarf, der deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. „Aber längst nicht jeder, der einen Anspruch auf eine Sozialwohnung hat, hat auch die Chance, eine zu bekommen“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Genaue Zahlen, wie viele Sozialwohnungen es in Oldenburg gibt, nennt die Studie nicht. Fakt ist allerdings, dass beim Wohnungsbau in Oldenburg zuletzt überwiegend im oberen Preissegment bei Eigentums- wie auch Mietwohnungen investiert wurde.

Das Pestel-Institut hat die Studie zum „Bedarf an Sozialwohnungen in Deutschland“ im Auftrag der Wohnungsbau-Initiative gemacht. Dazu haben sich außer der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) zusammengeschlossen.

Gemeinsam fordern sie einen „Masterplan für den sozialen Wohnungsbau“. Hier seien alle in der Pflicht: Bund, Land und Kommunen. Um dem Abwärtstrend bei den Sozialwohnungen entgegenzuwirken, setzt die Wohnungsbau-Initiative auf vier Maßnahmen: Außer dem Neubau von Sozialwohnungen komme auch der Ankauf von Belegungsrechten – und damit die Schaffung von „Sozialwohnungen auf Zeit“ – in Frage. Ebenso könne zusätzliches Bauland für den Mietwohnungsbau ausgewiesen werden.

„Darüber hinaus kann die öffentliche Hand die Modernisierung von bestehendem Wohnraum fördern und dabei die Mieten deckeln“, sagt Matthias Günther.

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