Oldenburg - Insgesamt arbeiten derzeit 15 Grundschulen nach dem Rahmenkonzept der Kooperativen Ganztagsschule der Stadt – die Spanne bei der ergänzenden Spätbetreuung reicht hier vom vollständigen Umfang bis zum vollständigen Fehlen eines Angebots.
Hier ein Überblick über alle Angebote:
15.30 bis 16.30 Uhr
Die ersten 60 Minuten des Spätangebotes von 15.30 bis 16.30 Uhr werden an folgenden Grundschulen angeboten: Montag bis Donnerstag: Bloherfelde, Dietrichsfeld und DrielakeMontag bis Freitag: Babenend, Bümmerstede, Bürgeresch, Donnerschwee, Heiligengeisttor, Kreyenbrück, Krusenbusch, Nadorst, Ofenerdiek und Staakenweg
16.30 bis 17 Uhr
Die letzten 30 Minuten des Spätangebotes werden an folgenden Grundschulen angeboten:Montag bis Freitag: Bümmerstede, Bürgeresch und Kreyenbrück
Zeit gestrichen
Die letzten 30 Minuten des ergänzenden Spätangebotes wurden mit dem jetzigen Anmeldeverfahren 2023 wegen zu geringer Nachfrage an acht Grundschulen eingestellt: Babenend, Dietrichsfeld, Donnerschwee, Heiligengeisttor, Krusenbusch, Nadorst, Ofenerdiek und Staakenweg
Wo droht Streichung?
Die ersten 60 Minuten des ergänzenden Spätangebotes wurden bisher an keiner Grundschule eingestellt.
Mit Blick auf den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der für acht Stunden täglich gelten und damit um 16 Uhr – also 30 Minuten nach Ganztags-Schulschluss – enden wird, hält die Stadt schon jetzt an diesem Angebot fest. Folgende Schulen wären eigentlich wegen zu geringer Nachfrage aus Sicht der Stadt sonst von einer Einstellung dieses Buchungspaketes betroffen, weil die Eltern die Betreuung hier nach Schulschluss wieder übernehmen: Babenend, Donnerschwee, Drielake und Heiligengeisttor
Nutzung der Zeiten
Für alle Grundschulen mit ihren gut 5200 Schülern sehen die aktuellen Zahlen im Schuljahr 2022/2023 für die einzelnen Buchungspakete im Spätangebot so aus:Montag bis Donnerstag (60 Minuten/15.30 bis 16.30 Uhr): 404 Anmeldungen Montag bis Donnerstag (weitere 30 Minuten/16.30 bis 17 Uhr): 173 AnmeldungenFreitag (60 Minuten/15.30 bis 16.30 Uhr): 194 AnmeldungenFreitag (weitere 30 Minuten/16.30 bis 17 Uhr): 130 Anmeldungen
Für das kommende Schuljahr 2023/24 läuft das Anmeldeverfahren noch. Eine Ausweitung des Angebots wäre als freiwillige Leistung der Stadt einzuordnen, die auch finanziell abgewogen werden müsse, so die Verwaltung. Nicht wenige Spätbetreuungsplätze, die an einigen der Grundschulen von der Stadt vorgehalten werden, würden derzeit aber auch gar nicht genutzt, heißt es. An manchen Schulen gebe es zwar auch Wartelisten, insgesamt gehe das Angebot aber deutlich über die Nachfrage hinaus, hieß es. Angesichts von 5200 Grundschülern und davon etwa 400 Spätbetreuungs-Nutzern seien die noch ungelösten Probleme eher Einzelfälle.
Das sei aus verschiedener Hinsicht erfreulich. Denn jenseits der Tatsache, dass sich manchmal keine andere und bessere Lösung finden ließe, sei es jenseits der Kosten für die Stadt auch pädagogisch zu begrüßen, wenn es Eltern irgendwie ermöglichen könnten, ihre Kinder nach einem Achtstunden-Schultag zeitnah wieder selbst zu übernehmen, hieß es zur Frage der Spätbetreuung aus der Verwaltung.
