Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Angebote und Streichungen Welche Spätbetreuung an welcher Ganztags-Grundschule?

Eröffneten 2018 den Ganztagsbetrieb an der Grundschule Bümmerstede (von links): Schuldezernentin Dagmar Sachse, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Schulleiter Alexander Müller und die SPD-Landtagsabgeordnete Hanna Naber. Die Grundschule Bümmerstede bietet eine Spätbetreuung bis 17 Uhr.

Eröffneten 2018 den Ganztagsbetrieb an der Grundschule Bümmerstede (von links): Schuldezernentin Dagmar Sachse, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Schulleiter Alexander Müller und die SPD-Landtagsabgeordnete Hanna Naber. Die Grundschule Bümmerstede bietet eine Spätbetreuung bis 17 Uhr.

Hibbeler/Archiv

Oldenburg - Insgesamt arbeiten derzeit 15 Grundschulen nach dem Rahmenkonzept der Kooperativen Ganztagsschule der Stadt – die Spanne bei der ergänzenden Spätbetreuung reicht hier vom vollständigen Umfang bis zum vollständigen Fehlen eines Angebots.

Hier ein Überblick über alle Angebote:

15.30 bis 16.30 Uhr

Die ersten 60 Minuten des Spätangebotes von 15.30 bis 16.30 Uhr werden an folgenden Grundschulen angeboten: Montag bis Donnerstag: Bloherfelde, Dietrichsfeld und DrielakeMontag bis Freitag: Babenend, Bümmerstede, Bürgeresch, Donnerschwee, Heiligengeisttor, Kreyenbrück, Krusenbusch, Nadorst, Ofenerdiek und Staakenweg

16.30 bis 17 Uhr

Die letzten 30 Minuten des Spätangebotes werden an folgenden Grundschulen angeboten:Montag bis Freitag: Bümmerstede, Bürgeresch und Kreyenbrück

Zeit gestrichen

Die letzten 30 Minuten des ergänzenden Spätangebotes wurden mit dem jetzigen Anmeldeverfahren 2023 wegen zu geringer Nachfrage an acht Grundschulen eingestellt: Babenend, Dietrichsfeld, Donnerschwee, Heiligengeisttor, Krusenbusch, Nadorst, Ofenerdiek und Staakenweg

Wo droht Streichung?

Die ersten 60 Minuten des ergänzenden Spätangebotes wurden bisher an keiner Grundschule eingestellt.

Mit Blick auf den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der für acht Stunden täglich gelten und damit um 16 Uhr – also 30 Minuten nach Ganztags-Schulschluss – enden wird, hält die Stadt schon jetzt an diesem Angebot fest. Folgende Schulen wären eigentlich wegen zu geringer Nachfrage aus Sicht der Stadt sonst von einer Einstellung dieses Buchungspaketes betroffen, weil die Eltern die Betreuung hier nach Schulschluss wieder übernehmen: Babenend, Donnerschwee, Drielake und Heiligengeisttor

Nutzung der Zeiten

Für alle Grundschulen mit ihren gut 5200 Schülern sehen die aktuellen Zahlen im Schuljahr 2022/2023 für die einzelnen Buchungspakete im Spätangebot so aus:Montag bis Donnerstag (60 Minuten/15.30 bis 16.30 Uhr): 404 Anmeldungen Montag bis Donnerstag (weitere 30 Minuten/16.30 bis 17 Uhr): 173 AnmeldungenFreitag (60 Minuten/15.30 bis 16.30 Uhr): 194 AnmeldungenFreitag (weitere 30 Minuten/16.30 bis 17 Uhr): 130 Anmeldungen

Für das kommende Schuljahr 2023/24 läuft das Anmeldeverfahren noch. Eine Ausweitung des Angebots wäre als freiwillige Leistung der Stadt einzuordnen, die auch finanziell abgewogen werden müsse, so die Verwaltung. Nicht wenige Spätbetreuungsplätze, die an einigen der Grundschulen von der Stadt vorgehalten werden, würden derzeit aber auch gar nicht genutzt, heißt es. An manchen Schulen gebe es zwar auch Wartelisten, insgesamt gehe das Angebot aber deutlich über die Nachfrage hinaus, hieß es. Angesichts von 5200 Grundschülern und davon etwa 400 Spätbetreuungs-Nutzern seien die noch ungelösten Probleme eher Einzelfälle.

Das sei aus verschiedener Hinsicht erfreulich. Denn jenseits der Tatsache, dass sich manchmal keine andere und bessere Lösung finden ließe, sei es jenseits der Kosten für die Stadt auch pädagogisch zu begrüßen, wenn es Eltern irgendwie ermöglichen könnten, ihre Kinder nach einem Achtstunden-Schultag zeitnah wieder selbst zu übernehmen, hieß es zur Frage der Spätbetreuung aus der Verwaltung.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg
Meinung
Landwirte protestieren am Rande einer Veranstaltung der Grünen. Die Ampel zieht viel Kritik auf sich.

FORDERUNGSKATALOG AUFGESTELLT Darum sind die Landwirte weiterhin wütend auf die Politik

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover