Oldenburg - Mit Entsetzen hat SPD-Ratsherr Ulf Prange auf die Äußerung von Bäderchef Carl-Stephan Matti reagiert, der die Sicherheit der Badegäste aufgrund des mangelnden Einsatzes seines Schwimmbadpersonals gefährdet sieht. Prange ist auch Mitglied in der Gesellschafterversammlung der Bäderbetriebsgesellschaft. Die Politik sei über die anscheinend massiven Probleme zwischen Geschäftsführung und Belegschaft bislang nicht informiert worden – weder vom Geschäftsführer noch von der zuständigen Dezernentin Silke Meyn. Den Wechsel von Matti nach Weil oder die Probleme in den Stadtteilbädern habe er der NWZ  entnommen.

„Die Äußerung Mattis, dass die Mitarbeiter ihren Pflichten nicht nachkommen, ist eine Bankrotterklärung“, teilt Prange mit. Der Ratsherr sieht die zuständige Dezernentin in der Pflicht. Insbesondere die Einschätzung Mattis, dass er die Sicherheit in den Bädern nicht mehr gewährleisten könne, gebe Anlass zu sofortigem Handeln. Prange sieht sich durch die aktuellen Entwicklungen in seinen Zweifeln am rigiden Sparkurs des Finanzdezernats bestärkt.