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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Spenden und Exkursion

11.06.2018

Große Freude herrschte jetzt an mehreren Schulen, in Sportvereinen sowie anderen sozialen, kulturellen und gemeinnützigen Organisationen. Mit insgesamt 9200 Euro hat die Regionaldirektion Oldenburg der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) 18 Projekte finanziell gefördert.

Im Rahmen einer Feierstunde im LzO-Stammhaus am Schlossplatz übergaben Christian Köhler, Regionaldirektor Privatkunden, und Jörg Tönnießen, Regionaldirektor Firmenkunden, das Geld an die Vertreter der bedachten Organisationen. „Wir sind stolz darauf, so ein umfangreiches und vielfältiges ehrenamtliches Engagementhier in Oldenburg zu haben und wissen das Wirken der Beteiligten sehr zu schätzen“, sagte Köhler. „Die Förderungen, die wir leisten, kommen direkt bei den Menschen an, die hier leben. Das ist uns als regionale Sparkasse ganz besonders wichtig“, fügte Tönnießen hinzu.

Die Zuwendungen stammen aus den Überschüssen der Lotterie „Sparen+Gewinnen“, an der LzO-Kunden teilnehmen können. Daraus schüttet die LzO jährlich rund 400 000 Euro, die für soziale, kulturelle, sportliche, kirchliche, wissenschaftliche und gemeinnützige Zwecke verwendet werden, in ihrem Geschäftsgebiet aus.

Willa Thorade hilft

Insgesamt 5000 Euro für mehr Bewegung von Kindern stellte der Damen-Lions-Club „Willa Thorade“ dem Programm Kids Aktiv zur Verfügung. Frank Zecher vom Verein zur Förderung des Freizeitsports, der das Projekt betreut, freute sich über die großzügige Spende.

Der Damen-Lions-Club unterstützt seit vielen Jahren mit vielfältigen Aktivitäten Frauen und Kinder in Not. Seit etlichen Jahren erstellen sie gemeinsam mit dem Leo Club Oldenburg sowie dem Lions Club Oldenburg-Lappan auch den Oldenburger Adventskalender.

Die Einnahmen aus dem Verkauf der Kalender gehen immer ausgewählten gemeinnützigen Zwecken zu. So konnten Susanne Spanhake und Ina Bischof in diesem Jahr einen Teil des Reinerlöses an Kids Aktiv übergeben.

Exkursion ins Kloster

Eine Exkursion in das ehemalige Zisterzienserkloster Ihlow unternahm der Verein „Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens“. Wie das Vorstandsmitglied des Vereins, Kurt Müller-Meinhard, berichtete, hatten bereits im Mittelalter Zisterzienser-Mönche den Wald zwischen Emden und Aurich, im dem sich das Kloster befand, angelegt. Zu der Zeit habe es zwischen Groningen und Bremen 28 Klöster gegeben, von denen uns nur das Kloster Hude als Ruine erhalten geblieben sei. Mit einer Länge von 68 Metern und einer Breite von 35 Metern sei die Kirche der Anlage das größte Gotteshaus seiner Zeit im Friesischen Raum gewesen. Das außergewöhnliche Kulturgut wurde mit einem imaginären Bauwerk nachgebildet und 2009 eröffnet.

„Die Führung durch das Kloster weckte große Aufmerksamkeit bei den Exkursionsteilnehmern“, berichtete Müller-Meinhard weiter. Die anschließende Einkehr bei den Ostfriesinnen im Kloster-Cafe sei ein weiteres, wohltuendes Erlebnis gewesen.

Fleischer-Vorstand

Die Fleischer-Innung Oldenburg teilt mit, dass die Mitglieder den Vorstand in ihrem Amt bestätigten. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung seien im Haus der Kreishandwerkerschaft die Wahlen des Innungsvorstandes und der Ausschüsse turnusgemäß abgehalten worden. Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern: Klaus Sünkler aus Oldenburg ist Obermeister, Andreas Meerpohl aus Oldenburg ist stellvertretender Obermeister, Andreas Radvan aus Hatten ist Lehrlingswart und Mathias Gnerlich aus Wardenburg ist Beisitzer.

Einblicke ins Leben

„Menschen statt Bücher“ lautet das Motto der „Lebendigen Bibliothek“ – denn in der sechsten Oldenburger Ausgabe der Aktion erzählten die „Lebendigen Bücher“, wie die Erzähler genannt werden, ihre Geschichten.

Wie Verena Wilkens vom Präventionsrat mitteilte, berichteten sie in 20-minütigen Gesprächen von einzigartigen Lebenserfahrungen und beantworteten geduldig die Fragen der Besucher: Wie funktioniert der Alltag, wenn man nicht lesen und schreiben kann? Was bedeutet es, alkoholsüchtig zu sein? Wie sieht jüdisches Leben in Oldenburg aus? Was genau bedeutet es, ein Sinto zu sein?

Eindringlich hätten die Erzähler etwa über die Umstände ihrer Flucht, zum Beispiel aus Syrien, ihre Verluste und den Neuanfang in Oldenburg berichtet. Die Schicksale hätten Einblicke in das gegeben, was Krieg oder Verfolgung in der Heimat bedeuten kann. Jedes Lebendige Buch habe eine gesellschaftliche Gruppe repräsentiert, die im Alltag mit Vorurteilen und Diskriminierungen konfrontiert wird.

Für den Erfolg der Aktion würden besonders die Rückmeldungen der Besucher und Erzähler sprechen, so Wilkens. Die Lebendige Bibliothek sei nicht nur ein interessantes, emotionales und gesellschaftlich relevantes Projekt, sondern eines, das zum Nachdenken und zur Reflexion anrege und gesellschaftlich wenig repräsentierten und kaum gehörten Gruppen eine Bühne gebe.

Die Lebendige Bibliothek 2018 wurde durch den Präventionsrat (PRO), die VHS und die Stadtbibliothek ausgerichtet. Beteiligt waren außerdem ehrenamtliche Bibliothekare.

Preis für Studenten

Mit dem OLB/EWE-Preis für studentische Leistungen sind drei Studentinnen und Studenten der Universität Oldenburg ausgezeichnet worden. In einer öffentlichen Feierstunde im Bibliothekssaal der Universität erhielten Nadine Finke (Master Erziehungs- und Bildungswissenschaften), Johannes Grone (Humanmedizin) und Lea Kok (Zwei-Fach-Bachelor Germanistik und Evangelische Theologie/Religionspädagogik) die mit je 1500 Euro dotierten Auszeichnungen.

Die drei Studenten überzeugten die Jury nicht nur durch ihre hervorragenden akademischen Leistungen, sondern auch durch ihr soziales Engagement. Finke setzt sich seit langem ehrenamtlich für Menschen in Notsituationen ein, Grone ist im Rettungswesen aktiv und Kok engagiert sich im In- und Ausland für die Organisation Friedensdorf International.

Der seit 1999 jährlich vergebene Preis würdigt herausragende Studienleistungen, etwa sehr gute Prüfungsnoten und kurze Studienzeiten, aber auch außergewöhnlichen Einsatz in Projekten und Initiativen oder ehrenamtliches Engagement.

Uni-Vizepräsidentin Prof. Dr. Sabine Kyora eröffnete die Verleihung als Vorsitzende der Jury mit einem Dank an die Preisstifter und die vielen Bewerberinnen und Bewerber. Sie freute sich über die getroffene Auswahl und würdigte sowohl die Leistungen der Studenten wie auch deren Einsatz für das Wohl ihrer Mitmenschen.

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