Oldenburg - Trimm-dich-Pfade, öffentliche Sportgeräte oder Calesthenics-Anlagen: Die Stadt Oldenburg hat in den vergangenen Jahren das frei zugängliche Sportangebot ausgeweitet und tut das weiterhin, zum Beispiel mit dem Bau des Sportparks Kreyenbrück. Diese Angebote spielen nun auch eine Rolle bei der Förderung des sogenannten nichtorganisierten Sports.
Der Sportausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung per einstimmigem Beschluss die Verteilung der Mittel in Höhe von 20.000 Euro festgelegt, die das grün-rote Ratsbündnis für diesen Bereich in den Haushalt eingestellt hatte. Hintergrund war, dass nicht nur der Vereinssport in der Stadt unterstützt werden sollte, wie etwa durch die ebenfalls beschlossenen kostenfreien Probemitgliedschaften. Auch für diejenigen, die sich spontan und ohne feste Gruppenzugehörigkeit bewegen wollen, sollte etwas getan werden.
Trainer vor Ort
Die Verwaltung schlug nun vor, einen Teil der Mittel zur Steigerung der Nutzung vorhandener Sportangebote im öffentlichen Raum zu verwenden. An den Sporträumen (wie Flötenteich, Hundsmühler Höhe, Bürgerbusch, Swarte Moor See) soll die Nutzung der Sportgeräte durch ausgebildete Trainerinnen und Trainer erläutert und angeleitet werden. Zu vorher angekündigten Terminen soll dann jeder vorbeikommen können, der die Geräte nutzen möchte, aber mit der richtigen Handhabung Probleme hat oder neue Übungen kennenlernen möchte.
Ein ähnliches Angebot ist auch für die Sportbox am Flötenteich vorgesehen, das neben einer Einweisung in die Handhabung der vorhandenen Sportgeräte auch Informationen zur Buchung über eine App beinhalten soll. Die Box gibt es seit dem Frühjahr. Sie enthält unter anderem Fitnessbänder, Yogamatten, Faszienrollen, Medizinbälle und Springseile, um damit direkt vor Ort Sport treiben zu können.
Geld für Kids Aktiv
Ein Teil des Geldes, nämlich rund 6300 Euro, soll zudem dazu verwendet werden, die Fortführung der „Kids Aktiv Spielesonntage“ sicherzustellen. Weil Sponsoren abgesprungen waren, war bereits das Ende des schon seit 2005 bestehenden Angebots verkündet worden. Nun hat die Verwaltung von der Politik den Auftrag erhalten, eine Vereinbarung mit der Bewegungsinitiative Oldenburg als Veranstalter zu treffen, um mit finanziellen Mitteln die Fortsetzung bis Ende 2023 zu gewährleisten.
