Oldenburg - Von klaren Befürwortern über neutrale Haltungen bis hin zu starken Gegnern – die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter neben der Weser-Ems-Halle unter unseren Leserinnen und Lesern spalten sich und gehen teilweise weit auseinander. Verschiedene Argumente treffen auf unterschiedliche Ansichten und Prioritäten – das haben wir in den Kommentaren zu unseren Artikeln sowohl auf der NWZonline-Homepage als auch auf unseren Kanälen in den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook gesehen. Wir haben für Sie Meinungen, Kommentare und Argumentationen der unterschiedlichen Seiten zusammengefasst und zeigen, in welche Tendenz diese gehen.
Pro-Seite
Auf der Pro-Seite für den Stadion-Neubau wird vor allem das Argument der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Stadt genannt. Viele Befürworter sind der Meinung, ein neues Fußballstadion würde junge Menschen anziehen und die Stadt attraktiver machen. „Selbstverständlich braucht eine moderne Großstadt auch ein vernünftiges Stadion“, heißt es zum Beispiel dazu auf Facebook. Auch die Ansicht, Sport und insbesondere Fußball als sozialer Aspekt sollten gefördert werden, da er verbinde und den Zusammenhalt stärke, wurde des Öfteren genannt: „Kein Sport verbindet so viele verschiedene Schichten und Menschen.“ Darüber hinaus wird auch das Marschwegstadion als „Fass ohne Boden“ genannt, in welches nicht noch mehr Geld gesteckt werden solle. „Das Marschwegstadion blockiert jegliche positive Entwicklung im Bereich Fußball. Der Neubau wäre für viele junge Menschen in der Stadt ein riesen Gewinn“, schreibt ein Leser in den Kommentaren auf NWZonline. Und auch die Oldenburger Knights (Football) sprächen sich für einen Stadion-Neubau aus.
Contra-Seite
Auf der Contra-Seite stehen vor allem die Kosten im Vordergrund. Es würden falsche Prioritäten gesetzt werde, denn das Geld könne man für andere Zwecke besser nutzen. „Bei Oldenburger Kindern 1 Mio. Euro sparen, aber dann so einen Klotz hinstellen wollen. Was ist los mit dieser Stadt?“, heißt es zum Beispiel auf Instagram oder „Die Stadt verloddert zusehends, aber ein neues Stadion!“, auf NWZonline. Außerdem bringe das Stadion nicht genügend Geld ein, um die Kosten für den Neubau damit zu legitimieren. Dazu könne ein größeres Stadion Konsequenzen wie die Notwendigkeit eines Parkhauses mit sich bringen, was ebenfalls wieder Geld koste, wie ein Nutzer auf Instagram schreibt: „Ab 7501 Sitzen muss ein Parkhaus her, welches weitere 11 Mio € kostet. Das wird die Stadt nicht stemmen können.“ Darüber hinaus sei die Nutzung des Fußballstadions für andere Zwecke nicht zielführend, da dies beispielsweise Konkurrenz für die Weser-Ems-Hallen oder die EWE-Arena bedeuten könne.
Bei unserer Live-Abstimmung ist eine deutliche Tendenz mit 72 Prozent für den Stadion-Neubau ersichtlich (Stand am 6. Dezember um 16.30 Uhr).
Screenshot/Lorena Scheuffgen
Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
Screenshot/Lorena Scheuffgen
Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
Screenshot/Lorena Scheuffgen
Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
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Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
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Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
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Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
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Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
Screenshot/Lorena Scheuffgen
Die Meinungen zum Stadion-Neubau in Oldenburg an der Maastrichter Straße gehen teilweise weit auseinander.
Screenshot/Lorena ScheuffgenTendenz insgesamt
Insgesamt geht die Tendenz in den Kommentaren unter unseren Beiträgen in Richtung Pro-Stadionbau. Bei unserer Live-Abstimmung „Braucht Oldenburg ein neues Fußballstadion?“ wurde zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 3400 Mal abgestimmt: 72 Prozent stimmten für „Ja, unbedingt“, 25 Prozent für „Nein, das Geld wäre anders besser investiert“ und drei Prozent trafen sich in der Mitte. Dazu muss gesagt sein, dass mehrfach abgestimmt werden kann. In den sozialen Netzwerken und in den Kommentaren neben unseren Artikeln ist eine ähnliche Tendenz sichtbar.
