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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Stadt Oldenburg für vorbildliche Inklusion ausgezeichnet

14.06.2017

Gütersloh /Oldenburg Für ihren vorbildlichen gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern werden drei Schulen und die Stadt Oldenburg mit dem Jakob-Muth-Preis ausgezeichnet. Der Schulcampus Rostock-Evershagen, die Antonius-von-Padua-Schule in Fulda und die Geschwister-Prenski-Schule in Lübeck überzeugten die Jury mit ihren inklusiven Pädagogik-Konzepten, wie die Bertelsmann Stiftung am Dienstag in Gütersloh mitteilte. Die Einzelschulen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro, der Schulverbund bekommt 5000 Euro.

Die Stadt Oldenburg wird mit der AG Inklusion an Oldenburger Schulen ausgezeichnet. Mit dem Projekt werde das gemeinsame Lernen in allen Schulen systematisch unterstützt und vorangebracht, erklärte die Stiftung. Der Jakob-Muth-Preis wird am 21. Juni in Rostock verliehen.

Inzwischen besuchten zwar schon rund 34 Prozent aller Kinder mit Förderbedarf allgemeine Schulen, hieß es. Allerdings sei der Anteil an Schülern, die Förderschulen besuchen, nur geringfügig gesunken. Dafür werde bei mehr Kindern ein sonderpädagogischer Förderbedarf diagnostiziert als vorher. Der Jakob-Muth-Preis solle mit positiven Beispielen „Mut zur Inklusion“ machen.

Der im Jahr 2009 ins Leben gerufene Preis ist nach dem Bochumer Pädagogen Jakob Muth (1927-1993) benannt, der sich für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder eingesetzt hat. Träger des Preises sind die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele (SPD), die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche Unesco-Kommission.

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