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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Stadtteilbahn-Konzept will zuviel

26.06.2018
Betrifft: „Weniger Staus durch Stadtbahn?“; zu Plänen für den Aufbau von Stadtteilbahnhöfen (NWZ vom 5. Juni)

Oldenburg ist auf dem besten Weg, die historische Chance auf Wieder- beziehungsweise Neueinrichtung von Stadtteilhaltepunkten für einen innerstädtischen Schienenpersonennahverkehr durch überzogene Forderungen zu verspielen: Es wird nicht dutzendweise neue Haltestellen geben und auch keine neuen Triebwagen, die an 24 Meter kurze Bahnsteige passen. Das hierfür als Vorbild beschworene Karlsruher Stadtbahnkonzept entstand im Lauf von Jahrzehnten bis zu seiner heutigen Ausprägung. Oldenburg muss für den Anfang vorhandene Kapazitäten nutzen. Das heißt, Züge der Nord-West-Bahn sollten nicht zu viele neu zu bauende Haltepunkte bedienen. Ofenerdiek, der Pferdemarkt, Osternburg und Krusenbusch sind Standorte mit hohem Fahrgastpotenzial, die bis dato nur über stark frequentierte Straßen zu erreichen sind. Dies bedürfte keines zusätzlichen Rollmaterials, und vor allem entkräftete es die unsinnige Auffassung der LNVG, die hiesigen Strecken könnten keine zusätzlichen Züge aufnehmen. Ist dann erst einmal ein innerstädtischer SPNV etabliert, können schrittweise Erweiterungen geplant werden, anstatt jetzt die Umsetzung eines unrealistischen Großkonzeptes einzufordern.

Fahrgastbefragungen zum Bahnhalt Wechloy spiegeln den Wunsch nach Ausweitung des Zugangebotes wider. Diesem wäre einfach nachzukommen, indem man RE-Züge der Linie 1 (Hannover – Norddeich) halten ließe. Hierdurch ergäben sich umsteigefreie, überregionale Reiseangebote für Wechloy. (...)

Martin Dürkop
Oldenburg

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Nord-West-Bahn | LNVG

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