Oldenburg - Verdient hätten es alle: Walter Perkuhn, Holm Diederichs, Elsa Schnieder, Doris Wiemuth, Fritz Egon Bode, Hille Ballin, Ortrud Kahl und Cyrille Lobe Ndoumbe. Am Ende waren es Hille Ballin und Fritz Egon Bode von den neu Vorgeschlagenen, die in dieser Woche die meisten Stimmen der Leser erhielten.

Bei der Aktion „Oldenburger des Jahres“, das die Wertschätzung der Bürger gegenüber allen ausdrücken soll, die sich nebenher für andere Menschen einsetzen, unterstrichen die meisten Teilnehmer die Arbeit der Trauerland-Mitarbeiterin und des Suppenküchenhelfers in der Kreuzkirche.

Als 100-Euro-Wochengewinner wurden Ursula Künkenrenken, Rita Göthert und Mandy Waskow, die sich gemeinsam mit Keno Haedke beteiligt hatte, aus den vielen Teilnehmern gezogen. Volksbank-Vorstand Matthias Osterhues und NWZ -Redakteur Karsten Röhr überreichten die Gewinne am Freitag.

Rita Göthert und Ursula Künkenrenken waren besonders von der Arbeit von Doris Wiemuth angetan, die sich in der Zöliakie-Selbsthilfe engagiert und Menschen mit einer bestimmten Lebensmittel-Unverträglichkeit (Gluten) hilft. Bei den Männern sprach sich Ursula Künkenrenken, die ehrenamtlich seit fast 20 Jahren fürs „inForum“ aktiv ist und vor einigen Jahren auch schon selbst als „Oldenburgerin des Jahres“ vorgeschlagen wurde, für Cyrille Lobe Ndoumbe aus, den Integrationsvereinsvorsitzenden. Die 76-Jährige, die mit zehn Jahren aus Breslau nach Oldenburg kam, freut sich über die Integrationshilfe, die Cyrille Lobe Ndoumbe hier leistet – „weil ich weiß, wie es ist, wenn man ganz neu anfangen muss – das war damals nicht einfach, aber ich glaube, dass es heute noch härter ist“.

Auch Mandy Waskow hatte für Cyrille Ndoumbe gestimmt. „Oldenburgerin des Jahres“ wäre für sie Hille Ballin von Trauerland – zumal sie sich selbst für Trauerland engagiert und deren Arbeit aus nächster Nähe kennt.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg