Oldenburg - Heizkostenzuschuss, Niedersachsen-Menü und Nothilfefonds: neben der Energiepreispauschale werden Studenten mit weiteren Geldern vom Bund und dem Land Niedersachsen unterstützt. So bemüht sich auch das Studentenwerk Oldenburg die hohen finanziellen Belastungen durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten der Studenten abzufedern.

An Studenten, die zwischen Oktober 2021 bis März 2022 mindestens einen Monat Wohngeld oder Bafög erhalten haben und außerhalb der elterlichen Wohnung wohnten, wird zurzeit der erste Heizkostenzuschuss in Höhe von 230 Euro ausgezahlt. Den zweiten Heizkostenzuschuss in Höhe von einmalig 345 Euro erhalten Studenten, die im Zeitraum von September 2022 bis Oktober 2022 mindestens einen Monat Wohngeld oder Bafög erhalten haben und außerhalb der elterlichen Wohnung wohnten. Personen, die einen Unterhaltsbeitrag nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) oder Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beziehungsweise Ausbildungsgeld bekommen haben, erhalten ebenfalls automatisch den Heizkostenzuschuss. Ein Antrag muss nicht gestellt werden, die Auszahlung erfolgt automatisch.

Studieren in Oldenburg: Studenten in Oldenburg stehen zunehmend unter finanziellem Druck.

STUDENTENWERK OLDENBURG Warum die Geldsorgen bei Studenten zunehmen

Luise Charlotte Bauer
Oldenburg

Zudem hat das Land Niedersachsen den fünf Studentenwerken des Landes 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit denen in erster Linie die finanzielle Belastung der Studenten abgefedert werden soll. In diesem Zusammenhang hat das Studentenwerk Oldenburg das Niedersachsen-Menü (ein warmes Mittagessen zu maximal 2,50 Euro) in seinen Mensen eingeführt.

Die Studentenwerke sichern außerdem zu, die Energiepauschalen in den Wohnanlagen in diesem Jahr nicht zu erhöhen. Und auch in den gastronomischen Einrichtungen werde es keine Preissteigerungen aufgrund von gestiegenen Energiekosten geben.

Das Studentenwerk Oldenburg plant darüber hinaus den Ausbau seines Nothilfefonds. Dieser soll Studenten, die wegen der Energiekrise in finanzielle Not geraten sind, schnell und unkompliziert unter die Arme greifen. Nähere Informationen dazu sollen in Kürze folgen.

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Luise Charlotte Bauer