Oldenburg - Lautstarke Proteste gegen das Mullah-Regime im Iran: Gleich zwei Veranstaltungen fanden am Samstag in Oldenburg anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte statt. Am späten Vormittag begann eine erste Kundgebung auf dem Bahnhofvorplatz. Auf eine Rede von Sara Heidarian, die bereits in der jüngsten Ratssitzung vor der Verabschiedung einer Resolution auf die Lage im Iran aufmerksam gemacht hatte, folgte ein Demonstrationszug um die Innenstadt.
Mehrere Dutzend Menschen fanden sich auch am frühen Nachmittag auf dem Julius-Mosen-Platz ein. Auch hier wurde lautstark und auf Bildern von Opfern der Staatsgewalt Solidarität mit der Revolution im Iran gezeigt. Während ihre iranischen Landsleute mit jeder Teilnahme an einer Demonstration ihr Leben riskieren, wie vollstreckte Todesurteile zeigen, wurde in einer szenischen Darstellung in Oldenburg bereits der Sieg der mutigen iranischen Frauen über das Folterregime gefeiert. Teil der Mahnwache auf dem Julius-Mosen-Platz waren Redebeiträge der Ratsmitglieder Rita Schilling, Christoph Baak und Ulf Prange.
