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Auftaktveranstaltung vom Kinder- und Jugendtierschutz Oldenburg Tierschützern von morgen respektvollen Umgang mit Tieren vermitteln

Tierpflegerin Daniela Meyer (links) zeigt den Kindern und Jugendlichen bei der ersten Jugendtierschutz-Stunde den richtigen Umgang mit körperlich beeinträchtigten Hunden. Die blinde Cocker Spaniel-Dame Hedwig wurde sofort von den Kindern ins Herz geschlossen.

Tierpflegerin Daniela Meyer (links) zeigt den Kindern und Jugendlichen bei der ersten Jugendtierschutz-Stunde den richtigen Umgang mit körperlich beeinträchtigten Hunden. Die blinde Cocker Spaniel-Dame Hedwig wurde sofort von den Kindern ins Herz geschlossen.

Sascha Stüber

Oldenburg - Die Jüngsten der Gesellschaft für einen respektvollen Umgang mit Tieren sensibilisieren – Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art die Verantwortung gegenüber Hunden, Katzen und anderen Kleintieren vermitteln, das hat sich Antonia Heinze (24) zum Ziel gemacht. Dafür hat sie Ende des vergangenen Jahres den Jugendtierschutz ins Leben gerufen. Am Sonnabend gab es dazu das erste Treffen im Tierheim OIdenburg. Mit dabei waren auch der Rhodesian Ridgeback Bailey und der Cocker Spaniel Hedwig.

Tierschützer von morgen

Die 24-jährige ehrenamtliche Tierschützerin möchte mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz leisten und aufklären, denn „die Kinder und Jugendlichen sind die Tierschützer von morgen“, so Heinze.

Zwei von ihnen sind die Geschwister Lilli (14) und Milan (9). Beide wollten schon immer mehr über das Tierheim wissen und waren von Anfang an an von der Aktion begeistert.

Gestartet wurde mit einer Tierheimrallye. Aufgeteilt in drei Gruppen durchliefen die Kinder mehrere Stationen im Tierheim und lernten so Hund, Katze und Kaninchen kennen. Was braucht mein Tier an Zubehör? Wie ernähre ich es richtig? Und was mache ich, wenn es krank wird. Fragen, die von Antonia Heinze beantwortet wurden.

Besuch von Hedwig

Dabei konnte die Kinder auch die Verhaltensregeln anwenden, die sie im Vorfeld auf spielerische Art und Weise gelernt haben: „Wir gehen langsam und leise durchs Tierheim“, erinnerten sich die beiden Freundinnen Johanna (10) und Marit (10).

„Es ist so wichtig, Kindern frühzeitig Wissen und praktische Kenntnisse über den Umgang mit Tieren zu vermitteln. Erst dadurch können sie ein Verständnis für den liebevollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren entwickeln“, sagte Tierheimleiter Dominic Köppen. Wie man sich beispielsweise einen Hund annähert, konnten sie mit Bailey, einem neunjährigen Rhodesian Ridgeback, üben. Auch Grundkommandos wie Sitz, Platz und Bleib wurden trainiert. „Durch den direkten Kontakt zu den Heimtieren lernen die Schüler einen respektvollen Umgang mit Tieren in Theorie und Praxis“, erklärte Heinze.

Daniela Meyer, Tierpflegerin im Tierheim, brachte zusätzlich einen ganz besonderen Gast mit: die blinde Cocker Spaniel-Dame Hedwig. Den Kindern den richtigen Umgang mit körperlich beeinträchtigten Tieren beizubringen, sei ebenfalls ein enorm wichtiger Punkt, so die Tierpflegerin.

Langfristiges Ziel

Tierschützerin Heinze verfolgt mit dem Jugendtierschutz Oldenburg auch ein langfristiges Ziel: „Wir möchten den Jugendtierschutz in Oldenburg weiter ausbauen. Ab Sommer würden wir gerne Kindergärten und Schulen besuchen“, so Heinze. Für die nächste Jugendtierstunde Ende Juni können sich Interessierte unter jugendtierschutz_oldenburg@web.de anmelden. Weitere Infos zum Jugendtierschutz Oldenburg unter

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