Oldenburg/Chemnitz - Zufriedener als OTB-Teamkollege Justus Lechtenbörger durfte Mathis Kohne am Wochenende mit seinem Abschneiden bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Jungen 18 in Sachsen sein. Während Lechtenbörger bei den Titelkämpfen in Chemnitz mit einer 1:2-Bilanz in der Gruppe ausschied, erreichte Kohne immerhin das Achtelfinale.
„Ich habe auf gutem Niveau gespielt, das war in Ordnung. Andererseits ist es dann auch ein bisschen ärgerlich, meine Chancen gegen sehr starke Gegner nicht genutzt zu haben“, erklärte Kohne, der in der Gruppenphase mit zwei Siegen gestartet war, ehe er es mit einem der Turnierfavoriten zu tun bekam. Kohne verlangte dem zweitligaerfahrenen Mike Hollo (SV Riedering) alles ab, unterlag dem Bayern aber im fünften Satz 9:11 und wurde Gruppenzweiter.
Die erste Hauptrunde gewann der Oldenburger sicher, schied im Achtelfinale jedoch gegen den an Position eins gesetzten Tom Schweiger von Drittligist Bayern München (holte wie Hollo später Bronze) aus. Kohne hielt in allen Sätzen gut mit, verlor aber 1:4.
Lechtenbörger verspielte das Ticket ins Hauptfeld schon in seinem ersten Duell, als er nach einer 2:1-Führung gegen Jonathan Fuchs (DJK Sportbund Stuttgart) überraschend noch verlor. Partie zwei gewann er, doch gegen Wim Verdonschot (Borussia Dortmund) gab es die erwartete zweite Niederlage und damit das Aus.
Im Doppel schieden die beiden Oldenburger in Runde zwei aus. Im Mixed war für Lechtenbörger und Sophie Boguslavska (Hannover 96) in Runde eins Schluss. Hier harmonierte Mathis Kohne gut mit Lina Hasenpatt (GW Mühlen), zog ins Achtelfinale ein und verpasste zum zweiten Mal den Coup gegen Hollo. Dieser drehte mit Lea-Marie Schultz (TSV Schillingsfürst) einen 0:2-Satzrückstand.
