Oldenburg - Der Tourismus in Oldenburg erholt sich wieder. Rund 366.145 Übernachtungen wurden nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen für das Jahr 2022 gezählt. Das ist ein Plus von knapp 30 Prozent gegenüber 2021. Die meisten Übernachtungsgäste im Jahr 2022 kamen aus Deutschland, gefolgt von den Niederlanden, Großbritannien und Dänemark.
Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), ist optimistisch, was den Tourismus in Oldenburg angeht. „Auf die Entwicklung der touristischen Nachfrage wirkt sich nach der Pandemie aktuell die Inflation und der Ukraine-Krieg aus. Dennoch blicke ich vorsichtig optimistisch nach vorn. Der Tourismus kann sich dynamisch entwickeln, in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen und dem touristischen Produkt.“
Neben den bewährten Angeboten, so Fennemann, bereite die OTM verschiedene besondere Services und Erlebnisse für die Gäste vor. „Beispielsweise ist Oldenburg dank guter Radinfrastruktur und vorteilhafter Lage ein attraktiver Ausgangspunkt für Sterntouren in die Region. Das Fahrrad wollen wir in der Vermarktung noch stärker als verbindendes Element zwischen Stadt und Region positionieren. Ziel soll sein, dass Oldenburg sich als eigener Reiseanlass für Radtouristen etabliert und auch die entsprechende Qualifikation dafür liefern kann.“
Positiv entwickelten sich ebenfalls die Stadtführungen und die Besuche in der Oldenburg-Info im Lappan. Das Aufkommen an Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Stadtführungen konnte um 140 Prozent gesteigert werden im Vergleich zum Jahr 2021. Insgesamt zeichnete sich für das Jahr 2022 ein Nachfragevolumen von 850 Führungen und 13.200 Teilnehmern ab. Ebenso ist das Besuchsaufkommen in der Tourist Information wieder angestiegen auf 61.000 Besuche.
