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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Training statt Mathe

09.05.2019

Für zwölf Jugendliche der IGS Flötenteich standen Anfang Mai weder Mathe oder Deutsch noch Biologie auf dem Stundenplan – stattdessen haben sich die Schülerinnen während der zweitägigen „Kicking-Girls-Coachausbildung“ damit auseinandergesetzt, was es wohl bedeuten mag, Verantwortung als Fußballtrainerin zu übernehmen.

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen neben der Vermittlung des Sportspiels vor allem pädagogische Themen wie „Rituale im Training mit Kindern“, „Merkmale guter Übungsstunden“, aber auch Fragen zur Aufsichtspflicht.

Als Höhepunkt der Ausbildung führten die IGS Fußballerinnen den Sportunterricht an der Grundschule Ohmstede durch und übernahmen engagiert die Rolle der Lehrpersonen. „Besonders gut gefallen hat uns, dass wir das, was wir gelernt haben, direkt ausprobieren durften“, betont Rebecca (Schülerin der 9b an der IGS Flötenteich).

Im Rahmen des „Kicking Girls“-Projektes arbeiten die IGS Flötenteich sowie ein Netzwerk aus Grundschulen und Vereinen seit Jahren daran, junge Mädchen für das Fußballspielen zu begeistern und älteren, fußballbegeisterten Mädchen ein Handlungsfeld für soziales Engagement zu ermöglichen.

Mehrere der jugendlichen Fußballerinnen übernehmen die Leitung von Fußballgruppen in der Schule und im Sportverein. Die Mädchen der IGS Flötenteich freuen sich schon darauf, beim Mick-Grundschulturnier am 14. Juni als Schiedsrichterinnen tätig sein beziehungsweise Aufgaben der Turnierleitung übernehmen zu können.

„Die Effekte und Erfolge des Projektes kann man direkt spüren“, betont Imke Weßling, die die Coachausbildung geleitet hat: Die Jugendlichen geben in der Rolle der Trainerinnen ihr Wissen an jüngere Mädchen weiter. Dadurch wirke das Projekt nachhaltig. Oldenburg ist der älteste Standort in der bundesweiten Kicking-Girls-Initiative.

Junge alte Grundschule

Ihr 160-jähriges Bestehen feierte jetzt die Grundschule Hogenkamp „zünftig“. Nach einem Vortrag von Susanne Reimann (Klassenlehrerin der 3b) über die ersten Jahre der Schule, ging es mit allen Schülern zu genau jener Stelle im Moor, bei der damals Torf für den Ofen des Hauptlehrers Johann Hinrich Engelbart und natürlich für die Schulstube abgebaut wurde. Heute befindet sich dort eine Streuobstwiese – eine ideale Stelle für ein Schulpicknick. Am Nachmittag wurde fleißig im Schulgarten gearbeitet, sowie bei Kaffee und Kuchen gefeiert, aber eben auch reichlich Historisches berichtet.

Im jetzigen Altbau wurden alle Kinder aller Altersstufen in einer kleinen Schulstube unterrichtet. Der Hauptlehrer wohnte mit seiner Familie und seinen Eltern ebenfalls in dem damals noch fünf Meter kürzeren Gebäude; ein paar Kühe mussten auch noch unterkommen. Nahtlos hielt anschließend Herr von Häfen einen Vortrag – er ist der Großvater eines heutigen Schülers, wurde selbst 1954 eingeschult und musste damals Torf für den Ofen vom Dachboden holen, als Strafarbeit im Schulgarten arbeiten. „Besser als zum Singen gehen zu müssen“, berichtete er. Seine eigene Mutter wurde vor genau 100 Jahren an der Grundschule Hogenkamp eingeschult. „Insgesamt ein gelungenes Jubiläum“, so Rektorin Gabi Chapus über die Veranstaltung.

Willkommen bestätigt

Hartwig Willkommen – bislang der zweite Vorsitzende des SV Eintracht Oldenburg – wird sein Amt auch künftig innehaben. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er von 65 Vereinsmitgliedern bestätigt.

Gleiches galt für Frauenwartin Jutta Glatzel und Pressewartin Andrea Willkommen. Der Vorsitzende Rainer Hilgenberg ehrte schließlich Alessia Lüschen, Christa Rowold und Doris Rieger für 25-jährige Mitgliedschaft. Mit der Verdienstnadel zeichnete er überdies Werner Helms, Kai Stache und Cornelia Stahnke aus. Bei der folgenden Aussprache wurde vor allem die Einrichtung von Damen-Umkleidekabinen goutiert.

BWB auf gutem Weg

Eine durchaus positive Bilanz konnte der Vorsitzende Torsten Hall bei der Hauptversammlung von Blau-Weiß Bümmerstede ziehen. Wie aus den Berichten der einzelnen Abteilungen hervorging, „läuft es fast überall reibungslos“, heißt es in einer Mitteilung. Lediglich das „Problem der fehlenden Hallenzeiten ist wohl zurzeit kaum lösbar“.

Allerdings stehe der Verein finanziell „auf gesunden Füßen“. Als wichtiges Ziel hat sich der Verein für dieses Jahr die Erneuerung des Flutlichts gesetzt. Die fast 30 Jahre alte Anlage verursache jedes Jahr durch „das Auswechseln kaputter Lampen enorme Kosten, so dass diese Maßnahme zwingend notwendig ist“, heißt es da.

Bei den Neuwahlen wurden Hall, Bernd Wagner (Schatzmeister), Manfred Scholz (Leiter Sportausschuss) und Marjam Kappernagel (Medienbeauftragte) in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen 2. Kassenprüfer wurde laut Verein H. Behrens gewählt. Außerdem wurden Mitglieder für ihre Treue geehrt – für 25-jährige Mitgliedschaft: Lothar Bendig, J. Gerth, Birgit Klenke, Manfred Kreye, Reinhard Peters, Hellfried Stahl und Eckhard Wache, sowie „für seine 50-jährige Mitgliedschaft P. Köhler“, wie es in einer Mitteilung des Vereins.

Stars zum Anfassen

Die Teilnehmer der EWE- Trainerweiterbildung in Ofenerdiek hörten den beiden prominenten Gästen aufmerksam zu: Die früheren Bundesliga-Fußballer Thomas von Heesen und Jens Nowotny hatten viel zu berichten, erzählten einerseits über eigene fußballerische Werdegänge. Hauptsächlich gaben sie den anwesenden Jugendtrainern aus der Region aber wichtige Tipps und Anregungen für die Trainingsarbeit mit den Kindern. Zusätzlich lieferte der examinierte Physiotherapeut Stefan Kirschstein einen Einblick in das kindergerechte Aufwärmen und den richtigen Umgang bei der Erstversorgung von Sportverletzungen.

Neuer Transporter

Dank der Förderung durch die Lotterie „Glücksspirale“ konnte ein neuer behindertengerechter Transporter für die Caritas Tagespflege in Betrieb genommen werden. Mit der Eröffnung einer weiteren Tagespflege für 20 Tagesgäste im März war der Bedarf für ein weiteres, größeres Fahrzeug vorhanden. Nach der Antragsstellung im Mai letzten Jahres wurde im Oktober der Fördermittelbescheid bewilligt. Mit dem neuen Fahrzeug kommen die Tagesgäste nun weiterhin sicher und pünktlich in die Tagespflege und wieder nach Hause, heißt es in einer Mitteilung der Caritas.

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