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Trio „Sonora“ in Oldenburg Konzert in St. Stephanus bereitete Musikerinnen sichtlich Freude

Christoph Keller
Spielte in St. Stephanus: Das Trio Sonora mit (von links) Johanne Eisenberg, Dorit Kohne und Angelika Bönisch

Spielte in St. Stephanus: Das Trio Sonora mit (von links) Johanne Eisenberg, Dorit Kohne und Angelika Bönisch

Frerk Meyer

Oldenburg - Die erfolgreiche Konzertreihe „Musik in St. Stephanus“ in Bloherfelde gibt es schon seit 1986. Regelmäßig spielen Musikerinnen und Musiker aus Oldenburg und Gastensembles in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen immer wieder interessante Programme.

Gestaltungskraft

Das 140. Konzert der Reihe wurde am Sonntag vom Klaviertrio „Sonora“ gestaltet, ebenfalls mit einem abwechslungsreichen Programm, das Bekanntes und eine Konzertrarität beinhaltete. Dem Publikum fiel in der guten Akustik des Kirchenraumes sofort auf, mit welcher Freude und welch überzeugender Gestaltungskraft die drei Oldenburger Musikerinnen Johanne Eisenberg (Violine), Angelika Bönisch (Violoncello) und Dorit Kohne (Flügel) miteinander musizierten.

Beim Klaviertrio der französischen Komponistin Louise Farrenc, welches sich in der kompositorischen Anlage auf die Wiener Klassik bezieht, arbeiteten die drei Interpretinnen die klassischen Grundformen deutlich heraus. Das „Minuetto“ mit seinen tänzerischen, an Schubert erinnernden Bewegungen, kam genauso schön zur Geltung wie die ausdrucksvollen Variationen im liedhaften zweiten Satz. Immer wieder lauschten die Musikerinnen gegenseitig auf die durch die Stimmen wechselnden Themen und Motive und demonstrierten damit ein wundervolles kammermusikalisches Miteinander.

Das „Dumky Trio“ von Antonin Dvorak ist sicher eines der beliebtesten Klaviertrios. In allen sechs Sätzen kamen die polaren Kontraste der Dumka, eines slawischen Volkstanzes, zwischen elegischer Melodik und ausgelassenem tänzerischen Schwung, bestens zur Geltung. Den musikalischen Freiraum eines quasi rhapsodisch-improvisatorischen Musizierens nutzten die drei Interpretinnen zu großer Ausdrucksvielfalt. Im klangvollen Unisono begegneten Violine und Violoncello den oftmals glockenartigen Arpeggien des Konzertflügels.

Eine Reise durch die Jahreszeiten, vertont von Astor Piazzolla, rundete das gelungene Programm ab. Alle vier Sätze wurden vom Trio Sonora mit enormer Spielfreude und einem ausgeprägtem Sinn für die charakteristische Rhythmik des argentinischen Tangos dargeboten.

Aparte Zwischentönen

Die besonderen rhythmischen und mit aparten Zwischentönen angereicherten harmonischen Effekte bereiteten den Musikerinnen sichtlich Freude. Das Trio überzeugte mit seiner fantasievollen Interpretation auf ganzer Ebene.Die Konzertreihe wird am Freitag, 3. Februar, ab 19 Uhr mit Kammermusik und Texten zum Holocaust-Gedenktag fortgesetzt. Ausführende sind Frerk Meyer (Klarinette), Jörg Heinemann (Violoncello) und Gabriele Hoeltzenbein (Klavier).

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