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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Turnier bringt viele Gewinner

14.01.2014

Die Temperaturen liegen zwar immer noch über dem Gefrierpunkt, doch das Lächeln war den Verantwortlichen der Stadtmeisterschaften im Hallenfußball auch Montag noch im Gesicht festgefroren. Auf der einen Seite war das Team um den NFV-Kreisvorsitzenden Enno Cording rundum zufrieden mit der Resonanz. Rund 1600 Besucher kamen zur Endrunde in die kleine EWE-Arena – etwa 800 zur Vorrunde am Sonnabend. Auf der anderen Seite war auch der Namensgeber des Hauptwettbewerbes so begeistert, dass er prompt seine Zusage für das nächste Jahr gab. „Die LzO wird auch 2015 als Hauptsponsor mit dabei sein“, gab Turniervermarkter Ralf Niemeyer am Montag freudestrahlend bekannt. Da nun so frühzeitig Planungssicherheit besteht, ist schon der Termin fix. Wie zu alten Zeiten in der Sporthalle am Brandsweg findet die 18. Auflage am dritten Januar-Wochenende (16. bis 18. Januar 2015) statt.

Als der Post SV die Premiere der Titelkämpfe gewann, war Jörg Butt nicht mehr in Oldenburg. „Ich glaube, ich habe nie bei den Stadtmeisterschaften gespielt“, sagte der 39-Jährige am Sonntag beim Small-Talk mit Oberbürgermeister Gerd Schwandner und lag goldrichtig. Die erste Auflage fand im Januar 1998 statt, ein halbes Jahr zuvor war Butt von Zweitliga-Absteiger VfB zu Bundesligist Hamburger SV gewechselt. Fast Gold wert waren die Trikots, die der frühere Nationalkeeper nun bei den Meisterschaften versteigern ließ. Je 250 Euro zahlte Wilfried Duwe für die unterschriebenen Jerseys von Butt und dessen Ex-Bayern-Kollege Bastian Schweinsteiger. Der Erlös geht je zur Hälfte an das Ronald-McDonald-Haus Oldenburg und die Kinder-Krebshilfe.

In der Pause vor den Halbfinals wurden die Ehrenamtspreisträger 2013 des NFV-Kreises ausgezeichnet. Dazu gehörten Oliver Gerdes (SV Ofenerdiek), Thorsten Pollak (SV Eintracht), Frank Wronski (FC Ohmstede), Peter Felsen (VfL) und Christian Ruhnke (FC Wittsfeld). Schiedsrichter Manfred Noll erhielt die Goldene Verdienstnadel des NFV.

Schon vor den Meisterschaften war VfB-Keeper Mansur Faqiryar beim Regionalliga-Staffeltag in Bremen geehrt worden. Eugen Gehlenborg ließ es sich nicht nehmen, den 28-Jährigen, der kürzlich bei einer Internet-Wahl zum Nordsportler des Jahres 2013 gekürt worden war, auszuzeichnen. Der NordFV-Präsident und DFB-Vize würdigte den Sieg Faqiryars mit Afghanistan bei der Südasienmeisterschaft und dessen Verdienste beim Thema Integration.

Am Sonntag teilte sich Faqiryar, der auch bei der NWZ-Sportlerwahl nominiert ist, mit Ersatzmann Jannik Zohrabian den Platz im VfB-Tor. „Zorro hat mir zwei Spiele gegönnt – ich bin fertig“, sagte „Manni“ schmunzelnd nach den Gruppenspielen und verfolgte das 4:0 seiner Regionalliga-Kollegen im Halbfinale gegen Landesligist TSV und das folgende 6:7 n.E. gegen den VfL von außen. Der Oberligist war der sportliche Sieger eines Turniers, das abseits des Feldes viele Gewinner brachte.