Oldenburg - Wie kann man die Freiflächen rund um die Sporthalle des TuS Bloherfelde weiterentwickeln? Mit dieser Frage haben sich Studenten der Jade Hochschule mehrere Monate beschäftigt, Eindrücke vor Ort gesammelt, Ideen entwickelt und in Konzepte gegossen. Die Ergebnisse stellten die Studenten jetzt Mitgliedern des Vereins vor.
„Diese Ergebnisse sind sehr gehaltvoll. Wir haben viele Ideen präsentiert bekommen, die wir bei der Gestaltung aufgreifen können“, freute sich Sabine Doucha aus der Vereins-Arbeitsgruppe zur Freiraumgestaltung. Als Landschaftsarchitektin konnte sie die Entwürfe auch mit professionellem Blick begutachten und hat viel Lob für die Studenten aus dem Architektur-Studiengang: „Wir haben einige sehr mutige Konzepte gesehen, die für uns nicht vollständig realisierbar aber inspirierend sind. Insgesamt haben wir in allen Entwürfen etwas gesehen, das uns gefällt“, berichtet Doucha.
Hochschul-Kooperation
Der Verein hatte sich für eine Kooperation mit der Jade-Hochschule entschlossen, weil das Außengelände insbesondere während der Pandemie vermehrt von Sportgruppen genutzt worden ist. „Der schon lange bestehende Wunsch zur Weiterentwicklung des Geländes ist damit noch konkreter geworden“, erinnert sich Susanne Möller vom Verein. Die Studenten hätten zum Beginn des Semesters eine Liste mit Vorschlägen erhalten, die der Verein gerne umsetzen würde. Darunter zum Beispiel Outdoor-Fitnessgeräte, ein Barfußpfad, ein Wassertretbecken, ein Bolzplatz und Sitzgelegenheiten.
„Die Idee, eine Kooperation mit der Jade Hochschule einzugehen, war ein absoluter Glücksgriff. Wir sind begeistert vom Engagement und den vielen Ideen der Studenten. Am Ende ist es uns nicht leicht gefallen, drei Entwürfe zu bestimmen, die besonders hervorstechen“, berichtete Doucha.
Am Ball geblieben
Zufrieden mit der Leistung seiner Studenten ist auch Professor Dr. Volker Kattenhagen aus dem Fachbereich Architektur der Jade Hochschule: „Das war eine gute Gruppe, die ständig am Ball geblieben ist. Das zeigt sich auch in den Ergebnissen.“ Eine Herausforderung bei dem Projekt sei gewesen, eine Gesamtstrategie für das jeweilige Konzept zu finden und diese dann auch umzusetzen. „Von Vorteil war dabei sicherlich auch, dass wir immer wieder vor Ort waren und an einem Projekt gearbeitet haben, das nicht nur auf dem Papier existiert“, sagt Kattenhagen.
Bis es zu einer konkreten Umsetzung kommt, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. „Es gibt noch viele Gespräche zu führen. Unter anderem mit dem Bürgerverein und vor allem auch mit der Stadt, der ein großer Teil des Geländes gehört“, sagt Doucha.
