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Unfall in Oldenburg Auto durch Hauswand gekracht – Polizei prüft Drogenverdacht


Mit hoher Geschwindigkeit fuhr das Auto in die Fassade eines Hauses am Dietrichsweg. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. 
Torsten von Reeken

Mit hoher Geschwindigkeit fuhr das Auto in die Fassade eines Hauses am Dietrichsweg. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Torsten von Reeken

Oldenburg - Standen die beiden 21-Jährigen, die am frühen Mittwochabend in Oldenburg an einem spektakulären Unfall beteiligt waren, unter dem Einfluss von Drogen? Das lässt die Polizei derzeit prüfen.

Aus noch ungeklärter Ursache war gegen 17 Uhr ein Hyundai mit hoher Geschwindigkeit in ein Haus am Diet­richsweg gefahren. Dabei hatte das Auto zunächst eine Hecke und einen Fahrradunterstand durchbrochen, bevor es schließlich im Wohnzimmer des Einfamilienhauses zum Stehen kam.

Bewohnerin verletzt

Das Auto überfuhr mehrere Fahrräder und beschädigte ein Auto, das auf dem Grundstück parkte. Wie die Polizei mitteilte, sei die 46-jährige Bewohnerin des Hauses, die nur wenige Meter entfernt im Wohnzimmer stand, durch umherfliegende Trümmerteile leicht verletzt worden. Sie musste das Wohnzimmer durch das Fenster verlassen.

Unfall in Oldenburg Auto kracht durch Hauswand ins Wohnzimmer – Großes Glück für Bewohnerin

Patrick Buck Nils Coordes Oldenburg

Die Insassen des Hyundais, ein Mann und eine Frau aus Oldenburg, wurden ebenfalls leicht verletzt. Unklar war am Donnerstag noch, wer von beiden gefahren ist. Wie mehrere Zeugen gegenüber unserer Redaktion berichteten, soll der Mann nackt gewesen sein. Nach dem Zusammenstoß habe er versucht zu flüchten, konnte jedoch in der Nähe des Unfallorts gefunden werden.

Blutproben entnommen

Weil schnell der Verdacht im Raum steht, die beiden könnten unter dem Einfluss von Drogen gestanden haben, wurde ihnen eine Blutprobe entnommen. „Die Auswertung kann allerdings noch einige Zeit dauern“, sagte Polizeisprecher Stephan Klatte.

Neben Polizei und Feuerwehr war auch das Technische Hilfswerk (THW) vor Ort, um zu unterstützen und die Statik des Hauses zu prüfen. Nachdem das Auto mithilfe einer Seilwinde geborgen wurde, richtete das THW Abstützkonstruktionen ein, um die Fassade des Hauses zu sichern. Erst gegen 3.30 Uhr am Donnerstagmorgen waren die Arbeiten abgeschlossen, wie ein Sprecher des THW erklärte. Es bestehe keine Einsturzgefahr.

Für die weiteren Untersuchungen wurde das Unfallauto von der Polizei sichergestellt. Zur Höhe des Gebäudeschadens konnten die Beamten bisher noch keine Angaben machen.

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Stadt Oldenburg, Seite 11
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