Oldenburg - Oldenburg ist eine Universitätsstadt – die Verbindung zwischen beiden Institutionen soll nun noch enger werden. Kurz vor dem Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Hochschule haben Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Universitäts-Präsident Prof. Dr. Ralph Bruder eine Kooperationsvereinbarung vorgestellt.

„Wir wollen das Wissen an der Universität für die ganze Stadtgesellschaft nutzen“, sagte Krogmann. Oldenburg profitiere von der Hochschule, so sei beispielsweise die European Medical School von unschätzbarem Mehrwert für die Stadt. Mit dem neuen Strategiepapier sollen gemeinsame Pläne strategisch fokussiert werden. „Ich habe noch keinen Uni-Standort erlebt, an dem die Zusammenarbeit mit der Stadt so eng war wie hier in Oldenburg. Das ist nicht selbstverständlich“, lobte Bruder. Die Universität trage zur Entwicklung der Stadt bei und umgekehrt.

In der Kooperationsvereinbarung werden nun gemeinsame Ziele von Hochschule und Stadtverwaltung festgeschrieben. Dabei geht es um fünf Kernbereiche wie Klimaneutralität, die Weiterentwicklung der Universität Oldenburg, mehr Sichtbarkeit des Hochschullebens auch im Stadtzentrum, eine Förderung der Gründungskultur und die Internationalisierung von Stadt und Hochschule.

Krogmann und Bruder unterstrichen, dass die Carl von Ossietzky-Universität und die Stadt Oldenburg bereits durch eine historische Verbundenheit geprägt sind. Den Beschluss, eine wissenschaftliche Hochschule einzurichten, fasste der Rat bereits im Jahr 1959.

Friederike Liebscher
Friederike Liebscher Redaktion Oldenburg