Oldenburg - Hinter den vielen Türen der Universität Oldenburg verbergen sich spannende Geräte, Objekte und Forschungsprojekte, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Jetzt gibt es interessante Einblicke, denn während ihres Jubiläumsjahrs öffnet die Universität diese Türen ausnahmsweise. Den Auftakt macht am Dienstag, 16. Januar, das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie. Um 16.30 Uhr geben die Wissenschaftler einen Überblick über die Antibiotikaresistenzforschung.

Im Februar starten dann die nächsten beiden Führungen. Am Dienstag, 6. Februar, um 17.30 Uhr können Interessierte die Perspektive von Medizinstudenten einnehmen, die im Klinischen Trainingszentrum mit Modellen und Simulatoren die ersten praktischen Handgriffe erlernen, die sie im Berufsleben als Ärztinnen und Ärzte brauchen. Die Besucher erfahren außerdem, warum es so wichtig ist, dass ausgebildete Simulationspersonen regelmäßig in die Rolle von Patienten schlüpfen.

Nur zwei Tage später, am 8. Februar, um 17.30 Uhr stehen Kleidung und textile Objekte mit Bedeutung im Mittelpunkt. Ob Abendkleid aus dem Jahr 1918, Schluppenbluse aus den frühen 1950er-Jahren oder Schlaghose aus den späten 1990ern – in der Sammlung „Textile Alltagskultur“ finden sich ganz unterschiedliche textile Zeitzeugen. Welche Rolle diese in der Forschung spielen, erklären Mitarbeiter des Instituts für Materielle Kunst.

Viele weitere Blicke hinter die Kulissen gibt es noch bis Ende des Jahres, zum Beispiel bei historischen Campusrundgängen, Führungen in verschiedenen universitätsmedizinischen Einrichtungen, beim Besuch des Forschungsinstituts ForWind mit seinem turbulenten Windkanal oder bei Einblicken in die Energieversorgung der „Kleinstadt Universität“.

Eine Anmeldung für diese und alle weiteren Termine ist erforderlich und ab sofort online unter uol.de/50jahre/fuehrungen möglich.