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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Wahlforum: Vereinsnöte und ein abgehängter Stadtteil

01.09.2011

OLDENBURG Großes Interesse vor der Wahl: Mehr als 200 Menschen verfolgten am Dienstagabend das 3. Wahlforum der NWZ  im VW-Zentrum an der Bremer Straße, in dem es um die Konzepte der Kommunalwahl-Kandidaten für den Stadtsüden ging.

Unter der Moderation von NWZ -Redaktionsleiter Michael Exner diskutierten  Ulf Prange (SPD), Ratsmitglied und Ortsvereinsvorsitzender, Olaf Klaukien (CDU), Parteivorsitzender der Oldenburger Union, Alexander Broel (Grüne), Mitglied der Ratsfraktion,  Sebastian Fröhlich (FDP).  Evelyn Schuckardt (Linke), Mitglied der Ratsfraktion und Roland von Reeken Kandidat der FW-BFO und gleichzeitig Vertreter der Bahnanlieger-Initiative IBO.

Die Kandidaten wurden gleich mit einem Dauerbrenner des Stadtsüdens konfrontiert: Dem Wunsch der Krusenbuscher, endlich nicht mehr abgehängt zu sein vom Rest der Stadt. Wie sie es mit einem Durchstich des Bahndamms zwischen Klingenberg- und Gerhard-Stalling-Straße hielten, wollte Bürgervereinsvorsitzende Annette Hammer von den Kandidaten wissen. Und zwar explizit nicht nur für Fußgänger und Radfahrer, sondern auch für Autos (und am besten auch Busse und Rettungswagen).

Grundsätzlich dafür sind FDP, CDU und Linke. Zuvor müsste aber die Machbarkeit geprüft werden. Hindernisse könnten das Naturschutzgebiet Alter Güterbahnhof und die Kosten werden. Deswegen sieht die FW-BFO für die „große Lösung“ wenig Chancen. Grüne und SPD sehen noch Diskussionsbedarf mit den Kreyenbrückern an der Klingenbergstraße, für die ein Durchstich mehr Verkehr bedeuten dürfte. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion war man sich auch nicht ganz einig, wie man mit der maroden Brücke umgehen soll, die gegenwärtig die Bahn überspannt und Fußgängern und Radlern die Querung erlaubt – aber nur unter Mühen.

Nächstes Thema: Heidi Tauchert, Vorsitzende des Bürgervereins Osternburg-Dammtor, beklagte, dass es nach dem Aus der „geliebten Traditionsgaststätte Harmonie“ keinen Veranstaltungssaal für die vielen Vereine im Stadtteil gebe. Die Stadt könne da wenig helfen, war man sich auf dem Podium einig. Aber: Nach der Neugestaltung des Jochen-Klepper-Hauses wolle die Kirchengemeinde den Saal an Vereine vermieten, vermeldete Ulf Prange. Sebastian Fröhlich ergänzte, dass das Yezidische Forum an der Eidechsenstraße gerne Räume an Vereine vermieten würde – das wäre auch eine Chance für die Integration. Alexander Broel verwies darauf, dass die Haupt- und Realschule Osternburg über größere Räume verfüge. Roland von Reeken plädierte für eine Mehrzweckhalle an der Kampstraße und Evelyn Schuckardt regte an, langfristig öffentliche Begegnungsstätten wie in Groningen zu bauen. Olaf Klaukien regte an, dass bei dem angedachten Bau eines Hotels an der Amalienbrücke ein Veranstaltungssaal geschaffen werden könnte.

An diesem Hotel (für das es zurzeit allenfalls Überlegungen gibt) schieden sich die Geister: Von Freude auf die Entwürfe (FDP) über „Mumpitz“ (FW-BFO) „zu hoch“ (SPD), „bessere Standorte“ (Linke) „große Bauchschmerzen (Grüne) bis hin zu „warum nicht?“ (CDU).

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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