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Ermittlungen wegen versuchten Mordes 28-Jähriger greift schlafende Frau in Oldenburg mit Messer an

Weil er sich gewaltsam Zutritt zu einer Wohngemeinschaft verschafft und dort zwei Personen schwer verletzt hat, ermittelt die Polizei gegen einen 28-Jährigen wegen versuchtem Mord.

Weil er sich gewaltsam Zutritt zu einer Wohngemeinschaft verschafft und dort zwei Personen schwer verletzt hat, ermittelt die Polizei gegen einen 28-Jährigen wegen versuchtem Mord.

Carsten Rehder/dpa

Oldenburg - Weil er sich gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung in Oldenburg verschafft und zwei Personen mit einem Messer verletzt hat, wird gegen einen 28-Jährigen wegen versuchten Mordes ermittelt. Wie die Polizei mitteilte, sind in der Nacht von Montag auf Dienstag über den Notruf mehrere Hinweise auf die Tat eingegangen, die sich in einem Mehrfamilienhaus an der Alexanderstraße ereignet hat.

Anwohner hatten die Schreie der Auseinandersetzung in der Wohngemeinschaft gegen 2 Uhr mitbekommen und die Polizei verständigt. Laut Angaben eines Anrufers sei mindestens eine Person verletzt worden. Die eintreffenden Beamten konnten den mutmaßlichen Täter daraufhin noch am Tatort vorläufig festnehmen und feststellen, dass sogar zwei Personen schwer verletzt worden waren.

Im Schlaf angegriffen

Erste Ermittlungen der Polizei am Tatort haben ergeben, dass sich ein 28-jähriger Mann, der selbst in dem Haus wohnt, gewaltsam Zutritt zur Wohnung einer Wohngemeinschaft verschafft hat. Dort soll er das Zimmer einer 23-jährigen Mitbewohnerin aufgesucht haben, die im Bett geschlafen habe. Mit einem Messer habe der Angreifer die Frau dann mit mehreren Stichen im Gesicht verletzt.

Eine weitere Mitbewohnerin soll die Schreie der 23-Jährigen gehört haben und sei in das Zimmer gekommen. Zusammen sei es den Frauen gelungen, das Zimmer zu verlassen. Ein weiterer Mitbewohner, ein 21-jähriger Mann, soll kurz darauf ebenfalls von dem 28-Jährigen angegriffen und an den Händen und im Gesicht verletzt worden sein.

Tatmesser sichergestellt

Die nur kurz darauf eingetroffenen Beamten konnten den Angreifer, der bei der Auseinandersetzung auch leicht verletzt wurde, schließlich überwältigen. Zudem konnten sie das mutmaßliche Tatmesser sicherstellen.

Die beiden Mitbewohner, die bei dem Angriff schwer verletzt wurden, kamen in Krankenhäuser. Zu den Hintergründen der Tat liegen den Ermittlern zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Informationen vor. Die Oldenburger Staatsanwaltschaft hat beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den 28-Jährigen beantragt. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft werden fortgesetzt.

Wolfgang Alexander Meyer
Wolfgang Alexander Meyer Redaktion Oldenburg
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