Oldenburg - Die Fakten sind jetzt bekannt, nun muss die Politik entscheiden: Sanierung und Ausbau des Marschwegstadions oder Neubau einer Fußballarena neben der Weser-Ems Halle an der Maastrichter Straße?
Zwei Möglichkeiten
Der Neubau einer erweiterungsfähigen Arena mit z. B. 7500 Plätzen in Donnerschwee wird inklusive neuer Straßenführungen, Ampeln und Parkplätzen rund 34 Millionen Euro kosten; die Modernisierung und Sanierung des Marschwegstadions je nach Ausführung zwischen 15,5 und 31,3 Millionen Euro.
Vier Stunden lang beschäftigten sich am Montagabend 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Rat, Verwaltung, Vereinen und dem Deutschen Fußballbund in einer nichtöffentlichen Informationsveranstaltung mit der fortgeschriebenen Machbarkeitsstudie der Frankfurter Projektplaner Albert Speer + Partner. Das Geld für einen Neubau kommt nicht aus dem städtischen Haushalt, sondern nach Vorbild der Weser-Ems-Hallen GmbH aus einer noch zu gründenden Gesellschaft, erklärte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Dienstag auf Nachfrage unserer Redaktion.
Die Parkplatzfrage am Marschweg sei dabei nicht gelöst. Auch dürften dort nach dem geltenden Bebauungsplan weiter keine Spiele nach 18.30 Uhr angepfiffen werden.
Kein Ergebnis
Ein Ergebnis gab es am Montagabend nicht. Vielmehr ist vereinbart worden, im Herbst weitere Informationen auszutauschen. Anschließend werden sich die Fraktionen beraten und dann für sich eine Entscheidung fällen. Abschließend wird der Rat eine konkrete Bauplanung in Auftrag geben – oder eben auch nicht.
